NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Milch und Butter kosten weniger

Mülheim - Milch und Butter werden erheblich billiger. Der Discounter Aldi Süd läutete am Mittwoch bei einer Reihe von Milchprodukten eine Preissenkungsrunde mit Abschlägen von mehr als zehn Prozent ein. So senkte das Unternehmen den Preis für Trinkmilch um sechs Cent je Liter und den von Butter um 14 Cent je Stück. Einzelne Konkurrenten reagierten umgehend darauf. Netto-Marken-Discount wollte am Mittwoch im Tagesverlauf ebenfalls die Preise bei etlichen Milchprodukten in den Filialen senken. Hintergrund des Preisrutsches ist die jüngste Verhandlungsrunde zwischen den einzelnen Molkereien und Handelskonzernen über neue Verträge. dpa

Bahn zählt viele Überstunden

Frankfurt am Main - Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn schieben nach Angaben der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) einen wachsenden Berg von Überstunden vor sich her. „Mitarbeiter müssen Millionen von Überstunden leisten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten“, sagte der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel in Berlin. Insgesamt hätten sich 6,4 Millionen Überstunden angesammelt. Davon entfielen 2,8 Millionen auf 57 000 Mitarbeiter des Personenverkehrs der Bahn. Das seien pro Kopf 49 Überstunden. Hommel warf den Bahn-Konkurrenten ebenfalls fehlerhafte Personalplanung vor. Überstundenberge gebe es auch dort. dapd

Eine Million Euro Gehalt muss reichen

Berlin - Die Hälfte der Deutschen findet, dass ein Jahresgehalt von einer Million Euro für einen Manager eines großen Unternehmens ausreicht. Genau 50 Prozent sagten in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Beratungsunternehmens Doeblin, das Gehalt eines Top-Managers einschließlich Zulagen sollte maximal eine Million Euro betragen – und zwar unter der Bedingung, dass die Firma auf ein erfolgreiches Jahr zurückblickt. 28 Prozent der Befragten billigten Managern ein Jahresgehalt von bis zu fünf Millionen Euro zu. Höhere Summen befürworteten nur wenige. Für 2011 bekam der bestbezahlte Vorstandschef eines Dax-Konzerns, VW-Chef Martin Winterkorn, 17,4 Millionen Euro. AFP



Merkel setzt auf neue Kraftwerke

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will zusammen mit der Energiebranche rasch klären, wie viele neue Gaskraftwerke nötig sind, um den Atomausstieg bis 2022 zu schaffen. Am Mittwoch traf sie sich hierzu mit Spitzenvertretern der Energiebranche. „Die Gespräche waren getragen von einem Geist, dass alle die Energiewende wollen und gemeinsam nach Lösungen suchen“, verlautete aus Regierungskreisen. Im Mittelpunkt standen der Zubaubedarf an Kraftwerken sowie die Gestaltung des Strommarktes, damit sie sich bei mehr Wind- und Solarenergie auch rechnen. dpa

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