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Studio Babelsberg macht Gewinn

Potsdam - Entgegen einer im November 2011 angekündigten Verlustwarnung hat die Studio Babelsberg AG im vergangenen Geschäftsjahr einen leichten Gewinn erzielt. Bei einem Gesamtumsatz von 43,9 Millionen Euro sei ein operatives Ergebnis von 535 000 Euro erzielt worden, teilte das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt am Freitag in Potsdam mit. 2010 habe der Umsatz bei 57,5 Millionen Euro und das operative Ergebnis bei 422 000 Euro gelegen. Im November hatte der Konzern noch mit einem operativen Verlust gerechnet. Zwei internationale und mehrere deutsche Filmprojekte hätten für ein stabiles Geschäftsjahr gesorgt. Allerdings sehe es für 2012 schlechter aus. dapd

Deutsche zahlen hohe Dispozinsen

Berlin - Deutsche Bankkunden zahlen im Vergleich mit anderen Euro-Staaten überdurchschnittlich hohe Dispozinsen, wenn sie ihr Girokonto überziehen. Während die Europäische Zentralbank (EZB) den Kreditinstituten derzeit Geld zu einem Zinssatz von lediglich einem Prozent ausleiht, langen vor allem die deutschen Banken bei ihren Privatkunden kräftig zu, wie aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Carsten Sieling hervorgeht. Demnach verlangten die Banken in Deutschland zuletzt Überziehungskreditzinsen von durchschnittlich 10,24 Prozent. Der durchschnittliche Dispozins im Euro-Raum lag den Zahlen zufolge bei lediglich 8,84 Prozent. AFP

Samsung stellt iPhone-Jäger vor

London - Samsung schickt ein neues Spitzen-Smartphone auf iPhone-Jagd. Das Galaxy S3 hat einen großen Bildschirm mit einer Diagonale von 12,2 Zentimetern und unterstützt zumindest in einigen Ländern den schnellen LTE-Datenfunk, wie Samsung mitteilte. An Bord ist auch ein NFC-Funkchip, mit dem mobile Bezahldienste umgesetzt werden können. Als Konkurrenten für Apples „persönlichen Assistenten“ Siri, mit dem sich Nutzer des iPhone 4S unterhalten können, verspricht Samsung beim Galaxy S3 eine Sprachsteuerung namens S Voice. Das Smartphone läuft mit der neuesten Version des Google-Betriebssystems Android und soll Ende Mai zunächst in Europa auf den Markt kommen. dpa

Easyjet muss Strafe zahlen

Paris - Wegen der Diskriminierung Behinderter ist die Billigfluglinie Easyjet in Frankreich erneut zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Pariser Strafkammer ordnete am Freitag ein Bußgeld in Höhe von 5000 Euro an, weil die Fluggesellschaft eine im Rollstuhl sitzende Reisende zum Verlassen des Flugzeugs zwang. Außerdem muss Easyjet der Klägerin 5000 Euro Entschädigung zahlen und Anwaltskosten in Höhe von 4000 Euro übernehmen. Die Klägerin hatte von Paris nach Nizza fliegen wollen, wurde aber vom Personal zum Verlassen der Maschine aufgefordert, weil sie ohne Begleitung im Ernstfall nicht allein den Notausgang hätte benutzen können. AFP

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