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Solon gewinnt Auftrag in USA



Berlin - Wenige Wochen nach der Übernahme durch die indisch-arabische Microsol hat sich das Berliner Solarunternehmen Solon einen Großauftrag gesichert. Solon baut im US-Bundesstaat Arizona ein Zehn-Megawatt-Sonnenstromkraftwerk. Errichtet wird es für den Wind- und Solarparkbetreiber Duke Energy Renewables. Über den Preis schweigen beide Seiten, wie Solon-Sprecherin Katrin Evers am Montag sagte. Das Unternehmen hatte zwar schon größere Aufträge, aber das Arizona-Projekt gilt als gute Nachricht in schwierigen Zeiten. „Es zeigt: Wir sind wieder da“, sagte Evers. Das Berliner Solarunternehmen Solon, einer der Pioniere der Branche, hatte Ende 2011 Insolvenz angemeldet. Der Hersteller von Solarmodulen litt unter einer schwachen Nachfrage und anhaltendem Preisdruck. dpaPM SOLON]

Aktionäre erhalten mehr Dividende Frankfurt am Main - Börsennotierte Unternehmen in Deutschland schütten in diesem Jahr deutlich höhere Dividenden aus. Die insgesamt 569 Unternehmen des sogenannten regulierten Marktes an der Deutschen Börse zahlen insgesamt 34 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aus, wie die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Montag unter Berufung auf eine Untersuchung der Hochschule für Oekonomie und Management Essen mitteilte. Dies entspreche einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Insgesamt sei das Dividenden-Niveau 2012 fast wieder auf dem Stand von vor der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise angekommen, teilte die DSW mit. AFP

Airbus will A380-Flügel ändern

Hamburg - Nach Haarrissproblemen in Teilen der Tragflächen des Riesenjets A380 stellt der Flugzeughersteller Airbus seine Produktion um. Ende des Jahres wird mit dem Einbau neuer Klammern in die Tragflächen des Großraumflugzeugs begonnen. Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath bestätigte am Montag in Toulouse einen entsprechenden Bericht der „Financial Times Deutschland“. Wegen eines Materialfehlers war es zu Haarrissen in den Klammern gekommen. Wie zudem aus der am Montag veröffentlichten Auftragsstatistik des Konzerns hervorgeht, hat Airbus weitere Aufträge für seinen Hoffnungsträger A350 verloren. Die arabische Fluggesellschaft Etihad strich ihre Bestellungen für den Langstreckenflieger um weitere sieben Maschinen zusammen. Schon zuvor hatten die Araber sechs der ursprünglich 25 georderten Maschinen abbestellt.dpa

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