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Opel-Belegschaft läuft Sturm



Rüsselsheim - Das Opel-Management steuert auf den nächsten ernsthaften Konflikt mit Gewerkschaft und Belegschaft zu. Die Arbeitnehmer laufen Sturm gegen den geplanten Abzug der Astra-Produktion aus Rüsselsheim. Am Dienstag nutzten am Opel-Stammsitz rund 8000 Opelaner die Warnstreiks im Metall-Tarifkonflikt, um gegen die Sparpläne des Managements zu protestieren. „Ich warne den Vorstand der Adam Opel AG davor, offensichtlich bestehende Pläne zur Verlagerung der AstraProduktion von Rüsselsheim nach Gliwice in Polen weiterzutreiben“, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild. OPEL BOCHUM]dpa

/OPEL BOCHUM]IWF lobt Deutschland

Berlin - Der IWF sieht Deutschland bei der Wirtschaftsentwicklung und der Konsolidierung seines Haushalts auf gutem Wege. „Die Aussichten für den Aufschwung in Deutschland sind günstig, doch wird der Ausblick eingetrübt durch externe Risiken“, heißt es im jüngsten IWF-Länderbericht zu Deutschland, der am Dienstag veröffentlicht wurde. „Nach unserer Auffassung ist das größte Risiko für Deutschland die Verschärfung der Krise im Euroraum“, hieß es weiter. Für eine Revision der Prognose im letzten IWF-Weltwirtschaftsausblick, die für 2012 ein Wachstum von 0,6 Prozent und 2013 eines von 1,5 Prozent beinhaltet, sieht der Fonds keinen Anlass. rtr

Pleiten vergrößern Schuldenberg

Berlin - Wegen der Pleiten mehrerer Großunternehmen sind die offenen Forderungen von Gläubigern so hoch wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Die Gerichte bezifferten die Summe im Februar auf 4,6 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Höher lag sie zuletzt im April 2010 mit 5,8 Milliarden Euro. Obwohl die Zahl der Firmenpleiten sank und die der Verbraucherinsolvenzen nur geringfügig zulegte, haben sich die offenen Forderungen binnen Jahresfrist beinahe verdoppelt. „Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass die Gerichte mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registrieren“, erläuterte ein Statistiker. rtr

OPEL BOCHUM]OPEL BOCHUM]Spanierin soll Rettungsfonds leiten

Düsseldorf/Brüssel - Die spanische Spitzenbeamtin Belen Romana Garcia soll nach Informationen des „Handelsblatts“ Chefin des neuen Euro-Rettungsschirms ESM werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstütze dies, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf EU-Diplomaten. Demnach gilt in Brüssel außerdem als nahezu sicher, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble im Juni Chef der Gruppe der Euro-Finanzminister wird und Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker nachfolge. Frankreichs neuer Präsident Francois Hollande könne die Berufung zwar noch verhindern, es gebe jedoch keinerlei Anzeichen dafür. HB

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