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Bahn-Tochter macht großes Plus



Berlin - DB Schenker Logistics, die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn AG, hat im ersten Quartal weltweit einen Umsatzzuwachs von drei Prozent auf 3,8 Milliarden Euro erzielt. Beim Ergebnis gab es nach Angaben von Vorstandschef Thomas Lieb sogar ein Plus von 39,4 Prozent. Das sei hauptsächlich auf Konsolidierungen im US-Geschäft zurückzuführen, aber dennoch sei er damit „sehr, sehr zufrieden“, sagte Lieb am Mittwoch. Der für Güterverkehr zuständige Konzernvorstand Karl-Friedrich Rausch nannte den Zuwachs insgesamt „etwas schwächer als erwartet“. Zuwächse gab es bei der Seefracht und beim Landverkehr, zurück gingen die Mengen im Schienengüterverkehr und bei der Luftfracht. dapd

Exporte trotzen der Euro-Krise

Berlin - Trotz der sinkenden Nachfrage auf dem wichtigsten Absatzmarkt Europa ist den deutschen Unternehmen im März ein Exportrekord gelungen. Wegen boomender Geschäfte in Asien und den USA erreichten die Ausfuhren mit 98,9 Milliarden Euro einen Rekordwert, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Die alte Bestmarke vom März 2011 wurde damit um 0,7 Prozent übertroffen. Die Importe kletterten binnen Jahresfrist um 2,6 Prozent und erreichten mit 81,5 Milliarden Euro ebenfalls einen neuen Höchststand. Sorgen bereitet vor allem die schwache Nachfrage aus der Euro-Zone. Die Ausfuhren dorthin gingen im März um 3,6 Prozent zurück. rtr

Bankia will Teilverstaatlichung

Madrid - In der spanischen Bankenkrise gibt es eine dramatische Wende. Die Großbank Bankia will sich der Kontrolle des Staates unterstellen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur EFE am Mittwoch meldete, schlug der neue Präsident des Geldinstituts, José Ignacio Goirigolzarri, am Mittwoch eine teilweise Verstaatlichung der Bank vor. Danach soll die Muttergesellschaft BFA, zu der neben Bankia mehrere Sparkassen gehören, vom Staat übernommen werden. Damit wäre der Staat zugleich der größte Aktionär von Bankia. dpa

Soltecture ist pleite

Berlin - Der Berliner Solarhersteller Soltecture hat Insolvenz angemeldet. Die Geschäftsführung von Soltecture sehe gegenwärtig keine Chance, kurzfristig eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das zuständige Insolvenzgericht hat Hartwig Albers zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Hohe Überkapazitäten am Markt hätten zu einem „dramatischen Preisverfall“ für Solarmodule geführt. Über eine Pleite des Unternehmens, das bis 2011 Sulfurcell hieß, war schon länger spekuliert worden.Tsp

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