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Studie: Strom wird 70 Prozent teurer

Karlsruhe - Die Strompreise in Deutschland werden einer Studie zufolge bis zum Jahr 2025 um 70 Prozent steigen. Schuld daran seien die Kosten für die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomkraft, heißt es in einem Gutachten des Karlsruher Instituts für Technologie, das die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe in Auftrag gegeben hat. dpa

Bankenabgabe bringt 590 Millionen Frankfurt am Main - Die Einnahmen aus der Bankenabgabe bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) teilte mit, insgesamt seien im vergangenen Jahr 590 Millionen Euro zusammengekommen. Ursprünglich hatte die Bundesregierung mit Einnahmen von mehr als einer Milliarde pro Jahr gerechnet. Die Bankenabgabe wird seit 2011 erhoben. Damit soll die Finanzbranche selbst für Krisen vorsorgen. AFP

Beliebte Getränkedose

Düsseldorf - Jeder fünfte Deutsche greift einer Umfrage zufolge mindestens ein- oder zweimal pro Woche zu einer Getränkedose. Damit verdoppelte sich der Anteil von neun Prozent im Jahr 2007 auf nunmehr 20 Prozent, wie aus einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag einer Vereinigung von Dosenherstellern hervorgeht. Vor allem die Hersteller von Bier und Erfrischungsgetränken füllen ihre Getränke wieder vermehrt in Dosen ab. AFP

Weiterer Solarhersteller insolvent

Thalheim - Der Solarmodulhersteller Sovello aus Thalheim hat beim Amtsgericht Dessau-Roßlau Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen zählte zuletzt rund 1200 Mitarbeiter. Sovello ist wie Q-Cells im „Silicon Valley“ beheimatet, einem Zentrum der Solarindustrie im Dreiländereck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Q-Cells mit 1300 Beschäftigten am Stammsitz hatte am 2. April ebenfalls Insolvenz angemeldet. Der US-Hersteller First Solar will seine Werke in Frankfurt an der Oder aufgeben. dpa

JPMorgan-Managerin muss gehen

New York - Die US-Großbank JPMorgan zieht personelle Konsequenzen aus ihrem Milliardenverlust: Die für die verzockten zwei Milliarden Dollar verantwortliche Leiterin der Investmentsparte, Ina Drew, verlässt die Bank nach mehr als 30 Jahren. Ihren Platz soll Matt Zames einnehmen, der zuvor in einer führenden Position für JPMorgans Investmentbank tätig war. Die 55-jährige Drew hatte nach Bekanntwerden des Verlustes in der vergangenen Woche mehrmals ihren Rücktritt angeboten. JPMorgan-Chef Jamie Dimon sagte am Montag, Drews Arbeit für die Bank solle nicht durch die jüngsten Ereignisse überschattet werden. Mit einem Jahreseinkommen von 15,5 Millionen Dollar ist Drew eine der bestbezahlten Bankerinnen der Wall Street. dapd

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