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Land könnte Sovello retten



Magdeburg - Angesichts der Pleitewelle in der deutschen Solarindustrie prüft Sachsen-Anhalt den Einstieg bei dem insolventen Hersteller Sovello. „Das muss alles im Einzelfall geprüft werden“, sagte Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) am Dienstag in Magdeburg. Es stelle sich die Frage, ob man sich bei einem Zuschuss vorübergehend Eigenkapitalrechte am Unternehmen geben lasse. „Das würden wir prüfen.“ Allerdings sei eine Zustimmung der EU notwendig. Zunächst sei zudem ein Sanierungskonzept gefordert. Sovello mit rund 1200 Arbeitsplätzen in Bitterfeld-Wolfen hatte am Montag einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das Management will damit eine Sanierung erreichen. Der Betrieb läuft nach dem Insolvenzantrag mit gedrosselter Kraft weiter. dpa

Metro erwägt Teilverkauf von Real

Düsseldorf - Der Handelskonzern Metro lotet einem Medienbericht zufolge einen Verkauf des Osteuropageschäftes der Tochter Real aus. Metro stehe in Verhandlungen mit dem französischen Unternehmen Auchan, berichtete das „Manager Magazin“ online am Dienstag. Ein Metro- Sprecher erklärte, dass es für die Zukunft des Lebensmittelhändlers Real unverändert verschiedene Optionen gebe, von Verkauf über Teilverkauf bis zum vollständigen Verbleib im Konzern. Spekulationen über mögliche Verkäufe von Tochterunternehmen kommentiere man nicht.dpa

Treibhausgase eingespart

Brüssel - Die am Emissionshandelssystem (EHS) beteiligte europäische Industrie hat im vergangenen Jahr gegenüber 2010 etwa zwei Prozent Treibhausgase eingespart. Das Ergebnis belege die Wirksamkeit des EHS, erklärte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard am Dienstag. Das EHS sei ein „kostengünstiger Weg“ zur Emissionsminderung. Die Angaben bedeuteten aber nicht, dass die Industrie tatsächlich weniger Treibhausgase ausgestoßen habe. Vielmehr werde auch das sogenannte Offsetting berücksichtigt, bei dem Unternehmen die Unterstützung von Klimaschutz-Projekten außerhalb der Union auf ihre Verpflichtungen in Europa anrechnen lassen können. AFP

METRO AG]Urteil kostet Bank Millionen Euro

Erfurt - Hunderte Angestellte der BayernLB haben weiter Anspruch auf eine kostspielige beamtenähnliche Versorgung. Dies ergibt sich aus einem am Dienstag verkündeten Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt. Die Bank hatte die großzügige Versorgung ab dem 20. Berufsjahr wegen ihrer schlechten wirtschaftlichen Lage 2009 einstellen wollen. Von dem Urteil, das die BayernLB womöglich einen dreistelligen Millionenbetrag kostet, profitieren Schätzungen zufolge bis zu 500 Mitarbeiter. AFP

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