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Euro-Raum verliert an Bedeutung

Wiesbaden - Europa verliert angesichts der Euro-Schuldenkrise und boomender Nachfrage in wachstumsstarken Schwellenländern an Bedeutung für die deutschen Exportunternehmen. Im vergangenen Jahr gingen nur noch 39,7 Prozent der Ausfuhren in den Euro-Raum, es war der niedrigste Stand seit 20 Jahren, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. 1991 hatte der Anteil noch bei mehr als 50 Prozent gelegen. Traditionelle Handelspartner wie die EU, aber auch die USA haben den Statistikern zufolge im Zuge der Globalisierung an Gewicht verloren. In den Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) stieg die Nachfrage nach Produkten „made in Germany“ dagegen deutlich. Am stärksten fiel der Zuwachs bei den Ausfuhren nach China aus. 2007 lieferten deutsche Firmen 3,1 Prozent ihrer Exporte nach China, im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 6,1 Prozent. dpa

Chinas Wirtschaft wächst langsamer

Peking - Die Abkühlung der chinesischen Konjunktur setzt sich fort. Die staatseigenen Unternehmen mussten in den ersten vier Monaten des Jahres einem Gewinnrückgang von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen, teilte das chinesische Finanzministerium am Donnerstag mit. Das Wachstum der Industrieproduktion in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich im April stark abgeschwächt. rtr

Weniger Pkw-Zulassungen in der EU

Brüssel - In der Europäischen Union sind im April erneut weniger Autos verkauft worden als ein Jahr zuvor. Damit sind die Neuzulassungen den siebten Monat in Folge geschrumpft, wie der europäische Branchenverband ACEA mitteilte. Die Verkäufe seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,9 Prozent auf 1 017 912 Fahrzeuge gesunken. Deutschland (2,9 Prozent) und Großbritannien (3,3 Prozent) waren die einzigen größeren Märkte mit einem Zuwachs. dpa

Absatz einfacher
Handys geht zurück

Stamford - Die sinkende Nachfrage nach einfachen Mobiltelefonen hat den weltweiten Handy-Markt im ersten Vierteljahr 2012 erstmals nach zehn Quartalen wieder schrumpfen lassen. Nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner ging der Absatz im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 419,1 Millionen Geräte zurück. Bei den populären Smartphones gab es hingegen einen Zuwachs von fast 45 Prozent auf 114,4 Millionen Geräte. dpa

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