NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Keine Panik in Deutschland

München - Erstaunlich gelassen betrachten deutsche Unternehmen laut einer Studie eine drohende Eskalation der Eurokrise. Obwohl fast vier von fünf Firmen damit rechnen, dass der Krisen-Höhepunkt erst noch bevorsteht, erkennen nur zwölf Prozent einen hohen Einfluss auf die eigenen Geschäfte. Das ergab eine Befragung der Unternehmensberatung Roland Berger. Einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone halten fast zwei Drittel für sinnvoll, einen Zerfall der ganzen Währungsunion als Folge befürchten jedoch lediglich 14 Prozent. Vorkehrungen für diesen theoretischen Fall hat aber fast jedes vierte Unternehmen getroffen. Befragt wurden Vorstände und Geschäftsführer von mehr als 1000 unterschiedlich großen deutschen Firmen – allerdings vor der Wahl in Griechenland, die die Krise wieder befeuert hatte. dpa

Bahn und Renault wollen vermieten

Berlin - Die Deutsche Bahn und der französische Autohersteller Renault planen ein gemeinsames Carsharing-Angebot in Berlin. Nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ wollen die Partner bis zu 100 kleine Elektroautos einsetzen. Start des Projekts soll noch diesen Sommer sein. Renault bestätigte dem Bericht zufolge grundsätzlich Verhandlungen mit der Bahn über eine Carsharing-Allianz in Berlin. Ein Bahnsprecher sagte dazu am Samstag, angesichts der laufenden Verhandlungen wolle das Unternehmen keine Details nennen. Laut dem Bericht sieht der Plan vor, Ladestationen zunächst an mindestens vier Verkehrsknotenpunkten in Berlin anzubieten.dpa

Eisenach könnte Corsa verlieren

München - Den deutschen Mitarbeitern des Autoherstellers Opel könnte eine weitere Produktionsverlagerung ins Ausland drohen. Wie das Magazin „Focus“ am Samstag vorab aus seiner neuen Ausgabe zitierte, lässt Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke prüfen, ob er die Fertigung des Kleinwagens zum Modellwechsel nach 2014 aus Eisenach abzieht. Erst am Donnerstag hatte Opel bestätigt, dass die nächste Generation des Kompaktmodells Astra ab 2015 nur noch in Großbritannien und Polen gebaut wird. AFP

Ermittlungen gegen JP Morgan

Washington - Im Spekulationsskandal um die US-Großbank JP Morgan Chase hat eine dritte Behörde Ermittlungen aufgenommen. Neben der Börsenaufsicht SEC und der US-Bundespolizei FBI leitete nun auch die Regulierungsbehörde CFTC eine Untersuchung ein, wie die „New York Times“ am Samstag auf ihrer Internetseite meldete. Vor gut einer Woche hatte die Bank eingeräumt, durch Fehlspekulationen einen Verlust von rund zwei Milliarden Dollar erlitten zu haben. AFP

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