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Eon verlagert Jobs nach Berlin

Düsseldorf - Der Energiekonzern Eon hat seine Pläne zur Streichung von 6000 Stellen in Deutschland konkretisiert. Das Personal- und Rechnungswesen solle künftig von rund 1100 Mitarbeitern in zwei „Business Service Centern“ in Berlin und im rumänischen Cluj gesteuert werden, teilte Eon am Donnerstag mit. Bis 2015 würden so 1200 Stellen wegfallen. In Berlin sollen rund 500 Mitarbeiter zuständig vor allem für das Personalwesen sein, in Cluj rund 600 für das Rechnungswesen. Eon will in Deutschland 6000 Stellen streichen, weltweit rund 11 000. AFP

Weniger Streit mit Versicherungen

Berlin - Weniger Beschwerden gegen Versicherer: Nur noch rund 17 700 Kunden haben sich im vergangenen Jahr über Unternehmen der Branche beschwert, teilte der zuständige Ombudsmann Günter Hirsch am Donnerstag mit. Das waren 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders deutlich war der Rückgang im Bereich der Lebens- und Rentenversicherung. Dagegen nahmen die Beschwerden gegen Gebäudeversicherer um knapp ein Viertel zu – Folge der heftigen Unwetter. 40 Prozent der Verfahren, die erledigt wurden, gingen zumindest mit einem Teilerfolg für den Kunden aus. hej

Sozialplan für Osram vereinbart

Berlin - Osram will den angekündigten Stellenabbau in Deutschland möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen schaffen. Die Siemens-Lichttochter einigte sich mit dem Betriebsrat auf einen Rahmensozialplan. Der Konzern will bis 2015 auch keine Werke schließen. Der lokale Sozialplan für Berlin steht bereits seit Anfang des Monats. Derzeit arbeiten 1650 Mitarbeiter für Osram in Berlin, 170 Arbeitsplätze sollen bis 2014 abgebaut werden. Osram hatte im Januar angekündigt, wegen des Wandels auf den hart umkämpften Licht-Märkten bis 2014 in Deutschland gut 1000 Stellen abzubauen und damit fast jeden zehnten Arbeitsplatz im Inland zu streichen. vis/dpa

HP streicht 27 000 Stellen

Stuttgart - Hewlett-Packard macht noch keine Angaben dazu, wie stark der weltweite Abbau von 27 000 Arbeitsplätzen Deutschland treffen wird. „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine konkreten Pläne, wie der Stellenabbau in den verschiedenen Ländern und Regionen umgesetzt werden soll“, sagte HP-Deutschlandchef Volker Smid am Donnerstag. Er könne auch keinen Zeitraum für diese Entscheidung nennen. Die Gewerkschaft IG Metall befürchtet, dass proportional zum internationalen Abbau rund acht Prozent der hierzulande 10 400 Jobs wegfallen könnten. dpa

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