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Viele Überstunden, unsichere Jobs: Berufseinsteiger klagen über Stress

Viele Überstunden, schlechte Bezahlung, unsichere Jobs, zunehmender Stress: Viele junge Beschäftigte unter 35 klagen über die Belastungen am Arbeitsplatz. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Unter vermehrtem Arbeitsdruck und Burn-out-Syndromen leiden längst nicht mehr allein Manager: Über Stress und Hetze bei der Arbeit beklagten sich hauptsächlich Beschäftigte im Gesundheitsbereich (67 Prozent) und im Baugewerbe (60 Prozent). Viele junge Beschäftigte sind auch mit ihrer Einkommenssituation unzufrieden. 47 Prozent, also fast die Hälfte, beurteilen sie als negativ. Das gilt vor allem für das Viertel der prekär Beschäftigten mit Einkommen unter 1500 Euro im Monat. Lediglich die Hälfte der Befragten ist unbefristet beschäftigt und verdient mehr, nur etwa ein Drittel (37 Prozent) über 2000 Euro.dpa

Gute Beziehungen:

Jeder Dritte trifft Kollegen oft privat

Mehr als jeder Dritte (39 Prozent) trifft Kollegen oft außerhalb des Büros. Das geht aus einer repräsentativen Befragung unter Arbeitnehmern des Marktforschungsinstituts BVA hervor. Auch sonst fühlen sich Arbeitnehmer mehrheitlich wohl am Arbeitsplatz: So würde mehr als jeder Zweite (51 Prozent) die eigene Firma an Freunde und Verwandte empfehlen, die auf der Suche nach einem Job sind. Für die Umfrage im Auftrag der Personalberatung von Rundstedt HR Partners wurden 300 Arbeitnehmer befragt. dpa

Beruf und Freizeit:

Deutsche finden kein Gleichgewicht

Deutsche Angestellte können Berufs- und Privatleben nach eigener Einschätzung schlechter miteinander vereinbaren als die meisten ihrer Kollegen im Ausland. Zu diesem Ergebnis kommt der vom Marktforscher Mindmetre im Auftrag des Bürodienstleisters Regus erstellte Work-Life-Index, für den mehr als 16 000 Beschäftigte in über 80 Ländern befragt wurden, knapp 1000 davon hierzulande. Mit einem Work-Life-Index von 95 Punkten liege Deutschland weit unter dem weltweiten Durchschnitt von 124. Für den Index wurden den Angaben zufolge Aspekte der beruflichen Zufriedenheit und Ansichten über das Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben abgefragt sowie Daten zu Arbeitsstunden und Pendelzeiten beleuchtet. dapd

Smartphone oder Cloud-Dienst:

Firmen nutzen selten neue Geräte

In vielen Unternehmen werden die neuen Kommunikationsmittel wie Smartphone, Online-Videokonferenzen und Cloud-Dienste noch kaum genutzt. Dabei schätzen 70 Prozent der Mitarbeiter laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des IT-Dienstleisters Citrix, dass sie mit einer flexibleren Arbeitsweise deutlich produktiver sein könnten. Insgesamt 62 Prozent der Befragten glauben, dass sie ihre Arbeit im Prinzip auch an ganz anderen Orten ausführen könnten. Für die repräsentative Studie hat das Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von Citrix im März mehr als 1000 Mitarbeiter aus kleinen und mittelgroßen Unternehmen befragt. dpa

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