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Schlecker-Verwalter stellt Ultimatum



Ehingen - Der Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hat den potentiellen Investoren ein Ultimatum gestellt. Liege bis zum kommenden Freitag kein belastbares und für die Gläubiger akzeptables Fortführungskonzept vor, sei endgültig Schluss, sagte er nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses. Andernfalls müsse der Betrieb von Schlecker eingestellt werden. Derzeit seien noch zwei ernste Interessenten im Rennen. Endgültig muss das Gremium am 5. Juni über das weitere Vorgehen entscheiden. dapd

Telekom überträgt keine Bundesliga

Bonn - Die Deutsche Telekom wird ab Sommer 2013 keine eigenen Fußballbundesliga-Übertragungen mehr zeigen. Darauf haben sich der Dax-Konzern und der Bezahlsender Sky laut Berichten der Financial Times Deutschland geeinigt. Demnach sagte die Telekom zu, das Internet-Format Liga total abzusetzen und stattdessen das Programm des Konkurrenten auszustrahlen. Liga Total ist eines der erfolgreichsten Produkte der Telekom. Mit Sky verhandelt sie seit langem über Bundesligarechte. Einzelheiten müssten noch geklärt werden, heißt es.Tsp

Bankia will 19 Milliarden vom Staat

Madrid - Die angeschlagene spanische Großbank Bankia will nach eigenen Angaben Staatshilfen in Höhe von 19 Milliarden Euro beantragen. Der Aufsichtsrat habe am Freitag einen Rekapitalisierungsplan gebilligt, demzufolge eine Kapitalspritze von 19 Milliarden Euro notwendig ist, teilte die Bank am Abend mit. Zuvor war bereits der Handel mit der Bankia-Aktie an der Börse in Madrid ausgesetzt worden. Die viertgrößte spanische Bank hatte bereits 4,5 Milliarden Euro an Staatshilfen bekommen. dpa

Steuerbetrüger ziehen ihr Geld ab

Berlin - Deutsche Steuerbetrüger haben nach Schätzungen des Bundesfinanzministeriums bei Schweizer Banken bis zu 80 Milliarden Euro Schwarzgeld versteckt. Etwa ein Viertel davon dürfte jedoch in den vergangenen Jahren wegen des gestiegenen Entdeckungsrisikos „in vermeintlich sicherere Anlagestandorte transferiert“ worden sein, heißt es in einem Schreiben an die Grünen-Fraktion. Würde das Geld nachversteuert, erhielte der Fiskus 42 Milliarden Euro. dpa

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