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Industrie warnt vor Euro-Austritt

Berlin - Die deutsche Industrie hat sich skeptisch zu einem eventuellen Euro-Austritt Griechenlands geäußert. „Wir müssen wissen: Das wäre ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Keiner kann die Risiken wirklich übersehen“, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel. Der Vergleich mit Argentinien und seiner erfolgreichen Abwertung hinke. „Argentinien hatte immer eine eigene Währung, anders als Griechenland.“ Keitel fügte hinzu, selbstverständlich gebe es in Griechenland auch eine Industrie, deutsche Unternehmen arbeiteten vor Ort. „Und sie wollen sich stärker engagieren, sobald es Griechenland gelingt, stabile Rahmenbedingungen herzustellen“, sagte er. Der BDI habe Gespräche geführt mit der griechischen Flugbranche und der Zementindustrie; es gebe Reeder, Telekommunikations- und Pharmaunternehmen. „Mit denen haben wir vereinbart: Sobald die Wahlen vorbei sind, verständigen wir uns über konkrete industrielle Investitionen“, sagte Keitel. dapd

Internetangriff läuft ins Leere

Berlin - Der befürchtete Angriff auf die Webseiten des Autokonzerns Volkswagen und des Versicherers Allianz hat in der Nacht zum Samstag offenbar zu keinen größeren Problemen geführt. Es habe „keine besonderen Vorkommnisse“ gegeben, sagte ein Allianz-Sprecher. Auch die Webseiten des Volkswagen-Konzerns waren am Samstag problemlos erreichbar. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ von einer Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an die Unternehmen berichtet, wonach Unbekannte zu einem Angriff auf die Webseiten großer Firmen aus aller Welt aufgerufen hatten, darunter auch Allianz und VW. Die Internetauftritte sollten dabei gezielt mit Anfragen überlastet und so in die Knie gezwungen werden. Die Initiatoren fühlten sich offenbar der Anonymous-Bewegung zugehörig. dapd

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