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Rhön-Klinik empfiehlt Annahme

Neustadt/Bad Homburg – Der Vorstand der Rhön-Klinikum AG hat seinen Aktionären in aller Form die Annahme des Übernahme-Angebots der Fresenius AG angeboten. In einer am Montagabend in Neustadt an der Saale veröffentlichten Pressemitteilung erklärte der Vorstand, er teile „die strategische Logik des Fresenius-Angebots“. Durch den Zusammenschluss beider Gesellschaften entstünde der europaweit größte private Krankenhausbetreiber, dessen gemeinsames Kliniknetz von rund 75 Prozent der Bevölkerung in Deutschland innerhalb einer Stunde erreicht werden könne, hieß es dazu in der Mitteilung. Die Fresenius AG begrüßte am Abend die Stellungnahme des Rhön-Klinik-Vorstands. dapd

Märkte wetten gegen Spanien

Madrid - Die größte spanische Bank Bankia hat am ersten Handelstag nach einer milliardenschweren Kapitalspritze einen dramatischen Kursverlust hinnehmen müssen. Die Bankia-Papiere stürzten zu Handelsbeginn am Montag um 28 Prozent ab. Zum Schluss lag das Minus bei 13 Prozent. Die Märkte reagierten verunsichert, die Renditen spanischer Staatsanleihen schnellten in die Höhe, und der Risikoaufschlag für die Papiere schoss auf den höchsten Stand seit der Einführung des Euro. Angesichts der Sorgen um die angeschlagenen spanischen Banken schloss die Börse in Madrid auf dem tiefsten Stand seit neun Jahren. rtr/dpa

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