NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bahnen transportieren weniger Güter

Wiesbaden - Die ins Stottern geratene Binnenwirtschaft bremst auch den Eisenbahngüterverkehr in Deutschland. So wurden im ersten Quartal 2012 insgesamt 89,7 Millionen Tonnen und somit 2,7 Prozent weniger Fracht auf der Schiene befördert als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Den stärksten Rückgang (minus 24,7 Prozent) habe es beim Transport von Erzeugnissen aus Land- und Forstwirtschaft und Fischerei gegeben. dapd

Deutschland kann mithalten

Lausanne - Die Bundesrepublik gehört zu den zehn wettbewerbsstärksten Nationen der Welt. Deutschland kommt laut einer Studie des Schweizer International Institute for Management Development (IMD) auf Platz neun und ist zugleich das einzige Euro-Land unter den Top Ten der Liste. Die Liste führt Hongkong an, gefolgt von den USA und der Schweiz. Für die Bewertung wurden unter anderem fiskalische Disziplin, das Investitionsklima sowie die Entwicklung von Löhnen und Preisen begutachtet. dpa

Lokführer wollen sieben Prozent mehr

Frankfurt am Main - Mit einer Forderung nach sieben Prozent mehr Geld geht die Gewerkschaft GDL in die Tarifverhandlungen für rund 21 500 Lokführer. Das hat die Bundestarifkommission am Donnerstag beschlossen, wie die Gewerkschaft in Frankfurt mitteilte. Der Flächentarifvertrag bei der Deutschen Bahn und anderen Schienengüterverkehrsunternehmen läuft zum 30. Juni aus.dpa

Paris will Spitzengehälter deckeln

Paris - Die neue französische Regierung geht gegen Spitzengehälter und hohe Abfindungen für Topmanager in Unternehmen mit Staatsbeteiligung vor. Das Finanzministerium kündigte am Donnerstag noch vor einer gesetzlichen Regelung Maßnahmen gegen zu große Gehaltsunterschiede an. Die Regierung will erreichen, dass die Spitzengehälter maximal das 20-Fache des niedrigsten Lohns eines Unternehmens ausmachen. AFP

Firmenpleiten gehen kaum zurück

Hamburg - Trotz günstiger Rahmenbedingungen geht die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland bislang kaum zurück. In den ersten drei Monaten dieses Jahres zählte die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel rund 7400 Unternehmensinsolvenzen; das sind 0,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für das Gesamtjahr sei mit 29 000 bis 30 000 Firmeninsolvenzen zu rechnen, was einem Rückgang von einem bis vier Prozent entspreche, hieß es. dpa

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