NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Ost-Experte geht zu Wintershall

Berlin - Der Russland-Experte Alexander Rahr ist von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) als Berater zum Energiekonzern Wintershall gewechselt. Das bestätigten das Unternehmen und die DGAP am Dienstag. Rahr war zuvor Direktor des Berthold-Beitz-Zentrums der DGAP, die auch vom Auswärtigen Amt mitfinanziert wird. Die BASF-Tochter Wintershall arbeitet eng mit dem vom russischen Staat gelenkten Energiekonzern Gazprom zusammen, etwa bei der Ostseepipeline Nord Stream. Tsp

Sony streicht Boni

Tokio - Rund drei Wochen vor der Aktionärsversammlung hat der angeschlagene japanische Elektronikkonzern Sony mitgeteilt, dass seine sieben führenden Manager keinen Erfolgsbonus für das vergangene Geschäftsjahr erhalten werden. Der ehemalige Sony-Chef Howard Stringer, der in den Verwaltungsrat wechselt, und sein Nachfolger Kazuo Hirai seien unter diesen sieben, teilte Sony am Dienstag mit. Um wie viel Geld es sich handelt, erklärte das Unternehmen nicht – im Geschäftsjahr 2010/2011 habe diese Summe aber 224 Millionen Yen (2,3 Millionen Euro) betragen. Die Sony-Aktie war am Montag erstmals seit 1980 unter die Marke von 1000 Yen (rund zehn Euro) gefallen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr machte das Unternehmen einen Rekordverlust von umgerechnet 4,5 Milliarden Euro. Sony kündigte in der Folge einen massiven Stellenabbau sowie eine gründliche Umstrukturierung an. AFP

EU könnte CO2-Grenzen lockern

Brüssel/Hamburg - Die EU weicht womöglich die Abgas-Obergrenzen für Autos auf. Künftig könnten bei der Berechnung des Kohlendioxid-Ausstoßes von Fahrzeugen auch das „Fahrverhalten und andere Maßnahmen“ einbezogen werden, heißt es in einem Abschlussbericht der sogenannten Cars-21-Gruppe mit Vertretern der EU-Kommission, der EU-Staaten, der Autoindustrie, Gewerkschaften und Verbraucherorganisationen. Die Umweltschützer von Greenpeace kritisierten, dass damit künftig bei der Berechnung der Einhaltung der CO2-Obergrenzen seitens der Autoindustrie auch Spritspar-Schulungen für Autofahrer einbezogen werden könnten. AFP

Fahrenschon leitet LBB-Aufsichtsrat

Berlin - Der Aufsichtsrat der Landesbank Berlin (LBB) hat einen neuen Chef: Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon hat am Dienstag die Leitung des Kontrollgremiums übernommen, wie die Bank mitteilte. Der CSU-Politiker folgt auf Heinrich Haasis, von dem Fahrenschon vor drei Wochen den Posten als Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) geerbt hat. Haasis, der in den Ruhestand geht, hatte den Vorsitz des Aufsichtsrats seit 2007 inne, als die Sparkassen die Mehrheit an der LBB erworben hatten. Haasis hatte Ende April noch die außerordentliche Hauptversammlung der LBB geleitet, auf der beschlossen worden war, die verbliebenen Kleinaktionäre herauszudrängen. Ihre Anteile gehen an die Sparkassen, denen die LBB dann zu 100 Prozent gehört.cne

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben