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Industrie-Aufträge brechen ein

Berlin - Bei der deutschen Industrie sind im April weniger Aufträge eingegangen als im Vormonat. Die Bestellungen seien preis- und saisonbereinigt gegenüber März um 1,9 Prozent zurückgegangen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin auf Grundlage vorläufiger Daten mit. Dabei nahmen die Orders aus dem Ausland nach Angaben des Ministeriums um 3,6 Prozent ab. Die Inlandsaufträge stiegen um 0,4 Prozent. Konsumgüterhersteller erhielten 5,0 Prozent weniger Aufträge, Investitionsgüterhersteller 3,3 Prozent weniger. Das Ministerium korrigierte zugleich seine vorläufigen Angaben zum Auftragseingang im März nach oben. Danach erhielt die Industrie im März nunmehr 3,2 Prozent mehr Aufträge als im Vormonat. Vor allem der Fahrzeugbau habe Auslandsaufträge nachgemeldet, hieß es. Das Ministerium war zunächst von einen Anstieg der Bestellungen im März von 2,2 Prozent ausgegangen. Im Zweimonatsvergleich nahmen die Bestellungen im März und April gegenüber Januar und Februar um 2,6 Prozent zu. dapd

Eon entdeckt „Unregelmäßigkeiten“ Düsseldorf - Auffälligkeiten im Energiehandel belasten den größten deutschen Strom- und Gasversorger Eon in Millionenhöhe. Es seien bei einem ehemaligen Mitarbeiter im Handelsbuch „Unregelmäßigkeiten“ festgestellt worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag. Die Belastungen lägen voraussichtlich im unteren zweistelligen Millionenbereich, könnten bisher aber noch nicht exakt quantifiziert werden. Es handele sich um sogenannte Forward-Geschäfte, die noch nicht zur Auslieferung kamen, so dass es erst in den kommenden Wochen zu einer abschließenden Bewertung kommen könne. Bei der Zahlenvorlage zum Halbjahr im August könne Eon mehr sagen, so der Sprecher.dpa

Drei Milliarden Euro Chef-Pensionen

E.ON AG]Düsseldorf - Die Pensionsverpflichtungen der 30 Dax-Konzerne gegenüber Vorstandsmitgliedern summieren sich auf drei Milliarden Euro. Nach einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung beliefen sich die Rückstellungen der großen Aktiengesellschaften für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorständen vergangenes Jahr auf insgesamt 2,3 Milliarden Euro. „Hinzu kamen Barwerte und Rückstellungen für aktive Vorstände in Höhe von 677 Millionen Euro“, sagte ein Sprecher der Stiftung am Dienstag in Düsseldorf. Jedes Dax-Unternehmen habe für seine pensionierten Vorstände 2011 im Schnitt sieben Millionen Euro gezahlt, sagte der Sprecher weiter. In der Zukunft sei aber mit etwas niedrigeren Zahlungen zu rechnen. Derzeit würden überhöhte Sätze auf Normalmaß zurückgefahren und mit neuen Vorständen geringere Leistungen vereinbart. dapd

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