NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bahn informiert lieber per Mail



Berlin - Die Deutsche Bahn will künftig noch mehr Kunden per E-Mail über Zugverspätungen informieren. Unabhängig davon, wie und wo sie ihr Ticket gekauft haben, können sich Bahnreisende Infomails über Störungen schicken lassen, wie die Bahn am Montag mitteilte. Demnach können sich Kunden auf der Website www.bahn.de im personalisierten Bereich für den Verspätungsalarm anmelden und bis zu sechs Verbindungen überwachen lassen. Die Bahn hatte den Verspätungsalarm im Februar eingeführt. Seitdem werden täglich rund 15 000 Bahnverbindungen von Reisenden überprüft. AFP

Bund spart 50 Milliarden Euro

Köln - Die im Zuge der Banken- und Euro-Krise gesunkenen Zinsen für deutsche Staatsanleihen vermindern die Ausgaben des Bundes für Schuldendienst mittlerweile um gut 50 Milliarden Euro. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) müsste der Bund auf seit 2009 ausgegebene Schatzanweisungen und Anleihen 52,5 Milliarden Euro mehr an Zinsen zahlen, wenn deren Rendite nicht gesunken wäre. Die Zinsen von Januar bis Mai 2012 ausgegebener Papiere lägen um 7,4 Milliarden Euro niedriger, sagte am Montag ein IW-Sprecher in Köln. Das Institut hat die Ersparnis über die Renditen berechnet, die der Bund in den Jahren 2000 bis 2008 im Schnitt zahlen musste. dapd

Gründer können sich bewerben

Berlin - Am Freitag läuft die Einsendefrist für den Innovationspreis Berlin Brandenburg ab. Mit dem jährlichen Preis sollen zukunfts- und marktfähige Entwicklungen von Start ups oder Spin Offs, von Gründern und Gründerinnen, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen in der Hauptstadtregion gefördert werden. Alle, die mit ihren Innovationen am Wettbewerb um die maximal fünf Innovationspreise teilnehmen wollen, müssen sich bis zum 15. Juni bewerben. Informationen rund um den Preis finden interessierte Teilnehmer unter www.innovationspreis.de. Tsp

Müller-Brot schuldet 83 Millionen

Neufahrn - Gut zwei Monate nach Beginn des Insolvenzverfahrens bei der Großbäckerei Müller-Brot haben mehr als 1200 Gläubiger ihre Forderungen angemeldet. Insgesamt seien bislang Ansprüche in Höhe von 83 Millionen Euro eingegangen, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Hubert Ampferl am Montag und bestätigte damit Medienberichte. dpa

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