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Zu wenige Ingenieure in der Region

Berlin - In Berlin und Brandenburg fehlen immer mehr Ingenieure. Die Zahl der nicht besetzten Stellen stieg in den vergangenen beiden Jahren von 100 auf 1700, wie die Berliner Industrie und Handelskammer (IHK) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) am Donnerstag mitteilten. Beide Verbände forderten die Landesregierungen auf, Fächer wie Mathematik, Technik und Naturwissenschaften in den Schulen zu stärken. Zudem müsse es gelingen, mehr Hochschulabsolventen in der Region zu halten. ugo

Raststätten schneiden gut ab

Berlin - Autofahrer sind nach einer Umfrage des Auto- und Reiseclubs Deutschland (ARCD) mit dem Angebot an Raststätten zufrieden. Mehr als 33 000 Verbraucher hatten Service, Küche, Sauberkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Familienfreundlichkeit von 123 Autobahn-Raststätten bewertet. Die meisten Raststätten schnitten mindestens „gut“ ab, teilte der ARCD am Donnerstag mit. „So ein hohes Niveau wie heute hat es noch nie gegeben“, sagte ein Sprecher der Verbands. Besonders die Qualität des Angebots sei in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Den ersten Platz sicherte sich die Raststätte Dresdner Tor Süd an der A4, gefolgt von Flämisch West und Hirschberg Ost an der A9. ugo

Deutsche sollen ihr Internet testen Bonn - Die Bundesnetzagentur bittet die Internetnutzer in Deutschland um Mithilfe. Bis zum Jahresende sollen sie ihr dabei helfen, falsche Versprechungen in der Breitbandversorgung aufzudecken. „Mit Ihrer Teilnahme an der Messung unterstützen Sie die Bundesnetzagentur dabei, ein stabiles Abbild der tatsächlich verfügbaren Leistungen in Deutschland zu erhalten“, heißt es auf der dafür am Donnerstag freigeschalteten Seite „Der Breitband-Test“. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sagte zum Start der Messkampagne, es gehe unter anderem darum, „festzustellen, wie häufig und wie stark die tatsächlich erreichte Datenübertragung von der im Vertrag angegebenen Rate abweicht“. Auf der neuen Seite werden die Nutzer gebeten, ihre Anschlussart, ihren Anbieter und ihre Postleitzahl preiszugeben. dapd

110 Jahre Haft für US-Investor

Chicago - Der US-Investor Allen Stanford ist wegen milliardenschweren Anlagebetrugs zu einer Haftstrafe von 110 Jahren verurteilt worden. Ein US-Gericht gab am Donnerstag das Strafmaß bekannt, nachdem im Prozess nachgewiesen wurde, dass Stanford Anleger durch ein Pyramidensystem um sieben Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) betrog. Der Texaner, der mit seiner auf der Karibikinsel Antigua angesiedelten Firma mehr als 30 000 Investoren aus rund hundert Ländern um ihr Geld gebracht haben soll, hatte auf nicht schuldig plädiert. Stanford war im Februar 2009 festgenommen worden und verbrachte die vergangenen drei Jahre im Gefängnis. Der Fall ähnelt dem des New Yorker Finanzjongleurs Bernard Madoff, der 2009 zu 150 Jahren Haft verurteilt worden war. AFP

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