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133 Millionen für Schlecker-Frauen

München - Die Pleite der Drogerie-Kette Schlecker hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) bislang 133 Millionen Euro gekostet. Diese Summe wurde für Insolvenzgeld sowie Sozialabgaben für die Beschäftigten von Schlecker und Ihr Platz ausgegeben, wie eine BA-Sprecherin am Freitag sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Von 11 300 ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern, die ihre Jobs bereits verloren hatten, hätten sich bereits rund 3600 wieder aus der Arbeitslosigkeit abmelden können. dapd

Bundesrat fordert Benzinpreisbremse Berlin - Der Bundesrat hält die von der Bundesregierung geplante Überwachung der Benzinpreise für unzureichend. Die Länder forderten am Freitag, zusätzlich eine Benzinpreisbremse zu etablieren. Die Tankstellenbetreiber sollen demnach ihre Preise zu einem bestimmten Zeitpunkt einer Markttransparenzstelle melden. Am Folgetag sollen die Preise im Internet veröffentlicht werden und für 24 Stunden ihre Gültigkeit behalten. Nach den Rekordbenzinpreisen zu Ostern will die Regierung mit einer neuen „Benzinpolizei“ die Ölkonzerne stärker kontrollieren. Eine Markttransparenzstelle soll künftig Preissprünge an Tankstellen unter die Lupe nehmen. dpa

Coca-Cola kehrt nach Birma zurück

Washington - Coca-Cola kehrt nach mehr als 60 Jahren nach Birma zurück: Das Unternehmen werde seine Flaschen und Dosen zunächst aus den Nachbarländern ins Land bringen und gleichzeitig nach Geschäftspartnern in Birma suchen, kündigte es am Donnerstag in Atlanta an. In den kommenden drei bis fünf Jahren werde Coca-Cola „in großem Stil“ in Birma investieren. Kuba und Nordkorea sind damit die einzigen beiden Länder auf der Welt, wo es die Brause nicht zu kaufen gibt. AFP

Fernreisen mit Tui werden teurer

Porto Petro - Deutschlands größter Touristikkonzern Tui nutzt eine höhere Nachfrage nach Fernreisen zu einer moderaten Preiserhöhung. Die Buchungen von Fernreisen seien gegenüber dem Vorjahr um einen zweistelligen Prozentsatz gestiegen, sagte Deutschland-Chef Volker Böttcher am Freitag. Er kündigte für die Wintersaison im Schnitt zwei Prozent höhere Preise für Urlaube in weit entfernten Regionen an. Besonders stark sollen sich Asien-Urlaube verteuern. Die Zahl der Buchungen von Reisen nach Griechenland liege im zweistelligen Prozentbereich unter dem Vorjahresniveau, berichtete Böttcher. dapd

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