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Preise verderben Appetit auf Fisch



Hamburg - Verbraucher halten sich beim Konsum von Fisch zurück. Grund dafür ist nach Angaben der Fischwirtschaft der hohe Preis. Die Produktion verringerte sich im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent auf 492 231 Tonnen, teilte der Bundesverband Fisch am Montag mit. Damit dürfte auch der Pro-Kopf-Verbrauch, der 2010 bei 15,5 Kilogramm lag, leicht zurückgegangen sein. Vor allem Heringskonserven hätten sich verteuert, weil die Fangquoten für den nordostarktischen Hering stark gekürzt wurden. Zudem werde in Deutschland mehr zertifizierter Fisch aus nachhaltiger Fischerei verkauft als in jedem anderen Land der Welt. Das gebe es nicht zum Nulltarif. dpa

Milder Winter hilft Energiesparen

Berlin - Der deutsche Energieverbrauch lag in den ersten drei Monaten des Jahres rund zwei Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen am Montag in Berlin mitteilte, erreichte der Verbrauch bis Ende März eine Höhe von 126,7 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE). Als Ursache des Rückgangs nannten die Wissenschaftler eine im Vergleich zum Vorjahr nur kurze Kältewelle im Winter und den stabilen Konjunkturverlauf. Der Beitrag der Kernenergie fiel als Folge des Ausstiegsbeschlusses um fast 30 Prozent. Die Nutzung erneuerbarer Energien stieg um neun Prozent. Öl und Erdgas verloren leicht. dapd

Basel III soll weniger streng werden

Paris - Die neuen internationalen Regeln für Banken könnten einem Bericht zufolge entschärft werden. Auf diesen Schritt hätten sich die Bankaufseher nach massivem Druck der Finanzinstitute geeinigt, berichtete am Montag das „Wall Street Journal“. Die sogenannten Basel- III-Regeln, die ab 2013 in Kraft treten, verlangen von den Banken einen größeren Kapitalpuffer zum Schutz vor Notsituationen; Banken müssen zum Beispiel ihr Kernkapital erhöhen. Geändert werden soll die Definition von Kernkapital: Künftig sollten dazu neben Bargeld und Staatsanleihen auch Gold und bestimmte Aktien zählen. Das würde es einfacher und billiger machen, die geforderten Quoten zu erfüllen. AFP

Rhön-Aktionär Münch verkauft

Bad Homburg - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat bei der Übernahme des Krankenhaus-Betreibers Rhön-Klinikum eine weitere Hürde genommen. Der ehemalige Aufsichtsratschef und Großaktionär Eugen Münch und seine Frau hätten ihr gesamtes Aktienpaket über 12,45 Prozent des Grundkapitals an Fresenius verkauft, teilte der Dax-Konzern am Montag in Bad Homburg mit. Das Paar hatte diesen Schritt zuvor zugesichert. Zu Fresenius gehört bereits das Klinikunternehmen Helios, das mit der Rhön-Klinikum AG zusammengeführt werden soll. Das Kaufangebot hat ein Volumen von 3,1 Milliarden Euro und läuft noch bis zum 27. Juni. dapd

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