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BayernLB kann auf Teilerfolg hoffen



München - Wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) können vermutlich nur der damalige BayernLB-Vorstandsvorsitzende Werner Schmidt und Ex-Risikovorstand Gerhard Gribkowsky haftbar gemacht werden, wie das Landgericht München zum Prozessauftakt am Dienstag feststellte. Die Zivilkammer schlug einen Vergleich vor, wonach die beiden Ex-Manager zusammen 25 Millionen Euro Schadenersatz leisten sollen. Die Bayerische Landesbank will mit ihrer Klage von insgesamt acht früheren Vorständen 200 Millionen Euro eintreiben. Der Freistaat Bayern hatte das Institut Ende 2008 mit zehn Milliarden Euro vor dem Kollaps bewahrt. dapd

Facebook übernimmt Face.com

Menlo Park - Facebook treibt die Erkennung von Gesichtern auf Fotos voran. Das weltgrößte Soziale Netzwerk hat dazu die israelische Firma Face.com übernommen, die eine Technologie zum Identifizieren von Personen auf Bildern entwickelt hat. So hat Face.com eine App für iPhone-Handys herausgebracht, mit der die abgebildeten Menschen direkt nach der Aufnahme einen Namen bekommen. Ein Sprecher betonte, dass beide Unternehmen schon länger zusammenarbeiteten. Ein Preis wurde nicht genannt. Der Blog „Techcrunch“ berichtete unter Berufung auf eingeweihte Personen zuletzt von 55 bis 60 Millionen Dollar. dpa

Frankreich plant Dividenden-Steuer

Paris - In Frankreich soll eine Steuer auf Dividenden für Aktionäre eingeführt werden. Das Wirtschaftsblatt „Les Echos“ berichtet, diese neue Steuer in Höhe von drei Prozent auf die Dividenden solle 800 Millionen Euro jährlich einbringen. So sollten Unternehmen ihre Gewinne investieren statt Dividenden auszuschütten. Die Maßnahme soll bereits im Juli beschlossen werden. Besteuert werden sollen demnach Aktiengesellschaften, nicht aber Investmentgesellschaften. Großunternehmen wie Total, France Télécom oder Sanofi wären besonders von der Steuer betroffen. AFP

Nachtschichten erhöhen Krebsrisiko

Paris - Nachtarbeit erhöht bei Frauen laut einer Studie das Brustkrebsrisiko um 30 Prozent. Eine Untersuchung bei Krankenschwestern habe ein deutlich höheres Risiko bei den Frauen gezeigt, die nachts arbeiten, berichtet das Inserm-Institut in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Das gelte vor allem, wenn die Frauen mehr als vier Jahre lang Nachtschichten machten und sich Tag- und Nachtarbeit abwechselten. Ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, haben Frauen, die mit der Nachtarbeit vor ihrer ersten Schwangerschaft angefangen haben. Für seine Studie wurden Daten von 1250 Französinnen, die an Brustkrebs erkrankten, und 1350 nicht betroffenen Frauen ausgewertet.AFP

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