NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Zypern wird Bankenhilfe beantragen

Brüssel - Zypern wird nach Angaben eines EU-Diplomaten Hilfe für seinen Bankensektor bei der Euro-Zone beantragen. Der Inselstaat werde dies „wahrscheinlich in der kommenden Woche tun“ und überdies Russland um einen Kredit von drei bis fünf Milliarden Euro ersuchen, sagte der Diplomat am Mittwoch in Brüssel. Die Wirtschaft und die Banken Zyperns sind eng mit dem benachbarten Griechenland verflochten, dessen Wirtschaft und Finanzbranche sich in einer beispiellosen Krise befinden. AFP

Tausende suchen noch Lehrstellen

Teltow - In der Hauptstadtregion suchen noch mehr als 15 000 Schulabgänger eine Lehrstelle. Bei der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit waren Ende Mai noch 9000 Berliner und 6300 Brandenburger gemeldet, wie Regionalchef Dieter Wagon am Mittwoch in Teltow beim Besuch eines Ausbildungsbetriebes sagte. Er rief die Jugendlichen auf, die jetzt beginnende Ferienzeit intensiv zur Suche zu nutzen. Dabei lohne auch ein Blick über die Landesgrenzen und die Modeberufe hinweg. Wagon wies auch darauf hin, dass es in der Region noch zahlreiche freie Ausbildungsplätze gibt. Ende Mai seien in Brandenburg 6563 und in Berlin 6352 betriebliche Ausbildungsstellen unbesetzt gewesen. dapd

Commerzbank will Boni nicht zahlen

Frankfurt am Main - Die Commerzbank gibt im Streit um Millionen-Boni für ehemalige Investmentbanker der Dresdner Bank in London nicht klein bei. Die Bank beantragte am Mittwoch beim Berufungsgericht, das Verfahren in der nächsthöheren Instanz neu aufzurollen. Der High Court in London hatte sie Anfang Mai dazu verurteilt, 52 Millionen Euro an 104 Banker nachzuzahlen, und die Berufung nicht zugelassen. Mit Zinsen und Prozesskosten kommen auf Deutschlands zweitgrößte Bank damit Belastungen von rund 70 Millionen Euro zu. rtr

Strom wird teurer

Berlin - Strom wird bei vielen Versorgern im Sommer teurer. Für elf Millionen Kunden würden die Preise angehoben. Die Hälfte aller Haushalte hätten Erhöhungen bereits in diesem Jahr hinter sich, berichtete das Verbraucherportal Toptarif am Mittwoch in Berlin. Neben rund 30 kleineren und mittleren Versorgern verlangten auch die großen deutschen Energieunternehmen Eon, RWE und EnBW in diesem Sommer mehr Geld von ihren Kunden. Sechs der sieben Eon-Regionaltöchter hätten ihre Preise bereits zum 1. Juni um vier bis sieben Prozent erhöht. Vattenfall hatte seine Strompreise in Berlin und Hamburg bereits im Januar um rund sieben Prozent angehoben. dpa

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