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Gern ins Büro:

Arbeitsklima ist besonders wichtig



Die Zufriedenheit im Job hängt für die Beschäftigten vor allem vom Arbeitsklima ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid. Demnach ist dieser Aspekt für 58 Prozent der Beschäftigten entscheidend dafür, wie zufrieden sie im Beruf sind. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde die Stimmung am Arbeitsplatz mit 55 Prozent noch als etwas weniger wichtig beurteilt. Insgesamt bewerten die Beschäftigten ihr Wohlbefinden auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) mit 7,4. Der Wert ist im Vergleich zum ersten Quartal gleich. Im Auftrag des Personaldienstleisters Job AG wurden rund 1100 Berufstätige befragt. Am zweitwichtigsten sind die eigenen Aufgaben (48 Prozent). An dritter Stelle folgt das Gehalt (44). dpa

Krank im Urlaub:

Tage können nachgeholt werden

Ein Arbeitnehmer, der vor oder während des Urlaubs krank wird, darf die entgangenen Ferientage in vollem Umfang zu einem späteren Zeitpunkt nehmen. Das stellte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg in einem Urteil klar. Die höchsten EU-Richter kippten eine spanische Kollektivvereinbarung für Kaufhäuser. Danach können arbeitsunfähige Angestellte ihren Urlaub nur im Falle einer Schwangerschaft nachholen (Aktenzeichen: C-78/11). Diese Regelung halten die EU-Richter für unsozial. „Der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub ist als ein besonders bedeutsamer Grundsatz des Sozialrechts der Union anzusehen“, erklären sie. epd

Parkplatz suchen ist privat:

Job beginnt am Schreibtisch

Arbeitnehmer, die die Suche nach einem Parkplatz für ihr Auto wiederholt der Arbeitszeit zuschlagen, müssen im Extremfall mit einer fristlosen Kündigung rechnen. „Die Arbeitszeit beginnt bis auf wenige Ausnahmen an der Arbeitsstelle und nicht am Parkplatz“, sagt der Sprecher des Bundesarbeitsgerichts Christoph Schmitz-Scholemann in Erfurt. Das Gericht hatte dazu eine entsprechende Entscheidung gefällt (Aktenzeichen: 2 AZR 381/10). dpa

Arbeitszeit pro Woche:

Frauen gehen früher nach Hause

Frauen arbeiten immer häufiger in Teilzeit. Das ergab eine in Düsseldorf vorgestellte Untersuchung der Arbeitszeiten von Männern und Frauen in den vergangenen 20 Jahren. Die Arbeitsschere zwischen den Geschlechtern sei weiter aufgegangen, sagte die Genderforscherin Christina Klenner vom Institut für Wirtschaft und Sozialwissenschaft der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Von sehr langen Arbeitszeiten seien vor allem Männer, von sehr geringen Wochenstundenzahlen überwiegend Frauen betroffen. Im Jahr 2010 arbeiteten demnach Frauen im Schnitt 30,6 Stunden pro Woche. Dies seien 9,5 Stunden weniger als Männer. 1991 habe der Unterschied weniger als sieben Stunden betragen.epd

Kommunizieren in der Firma:

Jeder Fünfte wird lieber gesiezt

Jedem Fünften (17,0 Prozent) ist es eher unangenehm, wenn ihm im Büro das „Du“ angeboten wird. Das hat eine repräsentative Umfrage unter Berufstätigen der GfK Marktforschung ergeben. Die meisten Arbeitnehmer haben aber nichts gegen ein „Du“ unter Kollegen. Rund jeder Fünfte (17,6 Prozent) gab zudem an, vom Chef geduzt zu werden. Umgekehrt würden sie ihn jedoch siezen. Im Auftrag der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ wurden 1081 Berufstätige befragt. dpa

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