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ARD und ZDF kündigen Verträge



Berlin - ARD und ZDF haben ihre Verträge mit den größten Kabelnetzbetreibern in Deutschland zum 31. Dezember 2012 gekündigt. Sie wollen nicht mehr dafür bezahlen, dass ihre Programme in die Netze eingespeist werden. Nach den Worten von ZDF-Intendant Thomas Bellut ist es nicht mehr zu rechtfertigen, dass Gebühren an Unternehmen gezahlt werden, die mit der Vermarktung der öffentlich-rechtlichen Programme gutes Geld verdienten. Betroffen sind mehrere Millionen Haushalte, die ihre Angebote von Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW erhalten. Die Ausgaben für die Kabeleinspeisung werden auf etwa 60 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. dpa

Winterkorn widerspricht

Stuttgart - Der dank einer Gesetzeslücke früher mögliche Porsche-Kauf ist aus Sicht von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn kein Trick zum Steuersparen. „Das Gegenteil ist richtig. Auch der Staat würde durch die höheren Steuereinnahmen wesentlich profitieren“, sagte Winterkorn am Montag bei der Hauptversammlung der Porsche-Dachgesellschaft Porsche SE (PSE) in Stuttgart. Ein juristischer Kniff, der den Kauf als eine interne Umstrukturierung ausweist, macht möglich, dass VW die zweite Hälfte am Porsche-Sportwagengeschäft auch vor Ablauf einer Wartezeit bis Mitte 2014 ohne eine milliardenschwere Steuerlast übernehmen kann. Die Ersparnis könnte bis zu 1,5 Milliarden Euro betragen. Winterkorn bestätigte, dass VW und Porsche geprüft hätten, „ob es wirtschaftlich sinnvolle Alternativen gibt, um den integrierten Automobilkonzern zügiger zu schaffen. Dabei geht es natürlich auch um die Klärung steuerrechtlicher Fragen für den Fall einer vorzeitigen Integration“. Der Manager betonte aber, dass die Entscheidung, wie es nun weitergehe, noch ausstehe. dpaPORSCHE SE]

Bau hat volle Auftragsbücher

Wiesbaden - Die deutsche Baubranche profitiert angesichts der Euro-Krise weiterhin von der Flucht der Investoren in vermeintlich sicheres „Betongold“. Im April lag der Wert der eingegangenen Aufträge im Bauhauptgewerbe preisbereinigt 7,3 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. In den ersten vier Monaten des Jahres stieg der Auftragswert sogar um neun Prozent. Der Gesamtumsatz belief sich laut Statistikamt im April auf 7,1 Milliarden Euro und lag damit 0,1 Prozent über dem Wert aus dem April 2011. dpa

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