NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Innovatives Arbeiten:

Neue Ideen in Firmen kaum gefragt



Die Mehrheit der Arbeitnehmer glaubt nicht, dass innovatives Arbeiten in ihrer Firma gefragt ist. Nur rund jeder Zehnte (9 Prozent) hat den Eindruck, im Unternehmen dazu angehalten zu werden, auch einmal Neues auszuprobieren. Das geht aus einer repräsentativen Befragung unter Arbeitnehmern durch das Marktforschungsinstitut BVA hervor. Dagegen hat eine Mehrheit (59 Prozent) den Eindruck, dass die Qualität ihrer Arbeitsleistung stimmen muss. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) geht davon aus, dass von ihm erwartet wird, flexibel zu sein. Für die Umfrage im Auftrag der Personalberatung Rundstedt HR Partners wurden 500 Arbeitnehmer befragt. dpa

Psychische Leiden:

Pendler sind häufiger krank

Langes Pendeln zum Arbeitsplatz wirkt sich einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge negativ auf die seelische Gesundheit aus. Wie die Krankenkasse am Dienstag bei der Vorstellung ihres Gesundheitsreports mitteilte, sind Pendler mit durchschnittlich 12,7 Tagen im Jahr zwar geringfügig seltener krank geschrieben als andere Arbeitnehmer (12,9 Tage). 2,2 Fehltage entfielen jedoch auf psychische Leiden, bei wohnortnah arbeitenden Versicherten seien es dagegen 1,9. Im Schnitt ist laut Report jeder Beschäftigte in Deutschland aufgrund psychischer Leiden zwei Tage im Jahr krank geschrieben. Wie bereits in den Vorjahren beobachtete die Krankenkasse einen Anstieg der psychisch bedingten Fehlzeiten. 2011 waren es gut sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei der Techniker Krankenkasse ist nach deren Angaben fast jeder achte Beschäftigte in Deutschland versichert. epd

Job-Knigge im Fahrstuhl:

Dem Chef
den Vortritt lassen

Gutes Benehmen zeigen Arbeitnehmer besser schon am Morgen im Fahrstuhl. Denn nicht immer sind sie es, die den Lift zuerst betreten sollten: „Gibt es Ranghöhere, sollte man ihnen den Vortritt lassen“, sagt die Karriereberaterin Carolin Lüdemann, die Mitglied im Deutschen Knigge-Rat ist. Das sei auf jeden Fall höflicher. Als Ranghöherer gelten der Chef sowie Kunden. Wenn Arbeitnehmer einen Fahrstuhl betreten, sollten sie außerdem immer grüßen. Schweigend einzusteigen, gilt als unhöflich. dpa

Jobtraining in der Elternzeit:

Täglich zehn Minuten lesen

Nach der Babypause wieder in den Beruf einzusteigen, fällt vielen Frauen und Männern schwer. Um im Job nicht den Anschluss zu verlieren, sollten man dann idealerweise am Ball bleiben. „Ich würde versuchen, auch in der Elternzeit täglich zehn bis 20 Minuten der Arbeit zu widmen“, sagt Claudia Enkelmann, Karriereberaterin aus Königstein im Taunus. In dieser Zeit könne man etwa Fachartikel lesen oder einen Kollegen anrufen. Wer die kurze Zeitspanne von bis zu 20 Minuten diszipliniert nutze, komme damit meist gut zurecht. dpa

Konflikte im Büro:

Rasches Handeln angesagt

Kommt es im Büro zu Konflikten zwischen Kollegen, sollte die Streiterei nicht ausgesessen werden. Besser ist es, als betroffener Kollege oder als Vorgesetzter rasch zu handeln und bald das Gespräch mit den Parteien zu suchen, rät die Zeitschrift „Der Freie Beruf“ in ihrer Juniausgabe. Je länger der Konflikt andauere, desto mehr verhärteten sich die Fronten und umso schwieriger werde es, die Auseinandersetzung wieder zu lösen.dpa

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