NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Radeberger weist Vorwürfe zurück

Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft der Radeberger-Gruppe Etikettenschwindel vor. Radeberger verkaufe Einwegflaschen der Marke Corona Extra rechtswidrig als Mehrwertflaschen, erklärte der Umweltverband am Mittwoch und verwies auf Testkäufe: „Die Flaschen sehen immer absolut neu aus“, sagte der Geschäftsführer Jürgen Resch. Die Radeberger-Gruppe widersprach. Die Bierflaschen seien zwar neu, allerdings würden die leeren Flaschen zum Produzenten Modelo nach Mexiko zurückverschifft, um in anderen Märkten wiederverwendet zu werden.ugo

Gribkowsky geht in Revision

München - Das Strafverfahren gegen den geständigen Ex-BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky geht in eine neue Runde. Die Anwälte des 54-Jährigen legten am Dienstagnachmittag beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe Revision gegen das Urteil ein, wie Gribkowskys Münchner Verteidiger Daniel Amelung mitteilte. Das Landgericht München hatte Gribkowsky am vergangenen Mittwoch wegen Bestechlichkeit, Steuerhinterziehung und Untreue zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Der ehemalige Landesbanker hatte gestanden, von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone 44 Millionen Euro Bestechungsgeld kassiert zu haben. Mit der Revision wird das Strafverfahren noch einige Monate dauern. Eine mögliche Anklage gegen Ecclestone könnte sich dadurch ebenfalls hinauszögern. dapd

Einigung beim Damp-Klinikum

Berlin/Kiel - Der Tarifstreit im Konflikt um die Zukunft der 5600 Beschäftigten der norddeutschen Klinikgruppe Damp ist beigelegt. In der Nacht zum Mittwoch einigten sich der Gesundheitskonzern Helios Kliniken und die Gewerkschaft Verdi in Berlin nach übereinstimmenden Mitteilungen auf ein Maßnahmenpaket. Demnach werden laut Helios und Verdi die Kündigungen von rund 1000 Mitarbeitern zurückgenommen. Der Tarifvertrag biete für alle Beschäftigten der Zentralen Service-Gesellschaft (ZSG) die Weiterbeschäftigung bis zu 18 Monate zu bisherigen Konditionen an. dpa

Berliner Börse setzt weniger um

Berlin - Die Börse Berlin verzeichnete im ersten Halbjahr deutlich weniger Umsatz. Er schrumpfte um 12,6 Prozent von 26,1 Milliarden Euro Ende 2011 auf 22,8 Milliarden Euro. Die Zahl der abgewickelten Geschäfte nahm zu: Mit 3,8 Millionen Transaktionen auf ihren Marktplätzen Xontro und Equiduct erreichte das Unternehmen ein Plus von 2,7 Prozent im Halbjahresvergleich. ugo

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