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Mehr Leiharbeiter in

Altenpflege

und Gesundheitswesen

Berlin - Die Zahl der Leiharbeiter in Altenheimen und Krankenhäusern ist deutlich gestiegen. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit berichtet, hat sich die Zahl der verliehenen Fachkräfte aus Gesundheits- und Pflegeberufen von 2005 bis 2011 um mehr als 400 Prozent auf etwa 16.350 erhöht. Wie aus einer Antwort der Bundesagentur auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervorgehe, lag der Durchschnittslohn dieser Leiharbeiter bei etwa 1600 Euro brutto im Monat. Die 2011 am häufigsten in Leiharbeit ausgeübten Berufe dieser Branche waren Helferinnen in der Krankenpflege (5554) sowie Sozialarbeiter und Sozialpfleger (5150). Hier sind auch die Altenpflegerinnen erfasst, die nicht einzeln gezählt werden. Zudem waren im Vorjahr 3673 Krankenschwestern und Hebammen als Leiharbeiterinnen tätig (2005: 1063).epd

Bundesfreiwilligendienst kann auch der Karriere nutzen

Heigenbrücken - Ein Jahr in der Altenhilfe oder einem anderen Bereich des Bundesfreiwilligendienstes kann auch der Karriere nützen. „Es ist schon so, dass Personaler durchaus darauf achten, was man neben dem Studium noch gemacht hat“, sagte der Karriereberater Martin Däfler aus Heigenbrücken im Spessart. Bewerber, die sich beispielsweise durch den Bundesfreiwilligendienst für andere einsetzten, zeigten, dass sie nicht nur an sich selbst dächten. Der Bundesfreiwilligendienst hat im Juli 2011 den Zivildienst abgelöst. Teilnehmer könnten soziale Kompetenzen trainieren und einen leichteren Übergang in die Selbstständigkeit schaffen, meint Däfler. Sinnvoll sei es, sich etwas auszusuchen, was zumindest ungefähr mit dem späteren Beruf zu tun habe. dpa

Regelmäßiger Sport hilft als Schutz vor Burnout

Berlin - Arbeitnehmer können sich vor einem Burnout schützen, indem sie regelmäßig Sport machen. Das teilte der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen mit. Der Sport helfe dabei, Arbeitsstress abzubauen und sich gesund zu halten. Erlaubt sei dabei, was Spaß macht, sagte Verbandsmitglied Ulrich Schübel. Bei der Burnout-Prävention sei auch und gerade der Chef gefragt: „Als Führungskraft sollte man Vorbild sein“, sagte Schübel. Das gelte sowohl für die körperliche Fitness, als auch für die wöchentliche Arbeitszeit sowie für das Thema Erreichbarkeit. Geht der Chef regelmäßig zum Sport, sei das auch unter den Mitarbeitern anerkannter. dpa



SPD-Vize will mehr Männer als Erzieher in Kindertagesstätten

Hamburg - Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin und stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Manuela Schwesig, fordert mehr männliche Erzieher in Kindergärten und Krippen. „Fakt ist, dass wir mehr Männer in Krippen und Kindergärten benötigen“, sagte Schwesig dem „Hamburger Abendblatt“. Auch für Väter könnten männliche Erzieher eine Vertrauensperson im Umgang mit dem eigenen Kind sein. „Es sollte immer ein Mix aus Frauen und Männern sein.“ Gleichzeitig übte Schwesig Kritik an der gesellschaftlichen Akzeptanz und der Bezahlung von Arbeitskräften in Kitas. „Fakt ist aber auch, dass Männer sich erst für diesen Beruf entscheiden, wenn die Arbeit endlich auch für Männer gesellschaftlich akzeptiert ist und die Bezahlung deutlich höher ist als derzeit“, sagte Schwesig. dapd

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