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Jeder Zweite arbeitet im Urlaub



Düsseldorf - Die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer schaltet nicht einmal im Urlaub richtig ab. 49 Prozent der Beschäftigten wollen in ihren Ferien bis zu drei Stunden am Tag arbeiten, ergab eine Befragung des Bürodienstleisters Regus. Fast jeder zehnte Berufstätige arbeitet sogar mehr als drei Stunden, statt zu entspannen. Die Deutschen nähmen dabei nicht nur zu viel Arbeit mit in den Urlaub, sie verbrächten auch übermäßig viel Zeit mit ihren Smartphones und Netbooks. „Moderne Technologien verleiten Mitarbeiter dazu, ständig in Verbindung zu bleiben, E-Mails zu lesen und dadurch entstehende Aufgaben zu erledigen“, urteilen die Analysten. dpa

Facebook und Yahoo verbünden sich

New York - Die Internet-Konzerne Facebook und Yahoo haben ihren Patentstreit beigelegt und wollen künftig eng zusammenarbeiten. Die Unternehmen einigten sich darauf, ihre Klagen fallen zu lassen und einander die Patente zu lizenzieren. Sie beschlossen außerdem eine Werbepartnerschaft. Die Einigung beendet eine seit März andauernde Auseinandersetzung, ohne dass Geld fließt. Yahoo könnte die Werbeallianz helfen, Teile des Umsatzes, den es an Konkurrenten verloren hat, wettzumachen. Facebook kann nun seine an die individuellen Interessen der weltweit 900 Millionen Nutzer angepasste Werbung weiter streuen. dapd

Weniger Datenklau am Automaten

Frankfurt am Main - Datenklau an deutschen Geldautomaten wird seltener. Das meldet die Euro Kartensysteme GmbH. Trotzdem manipulierten Kriminelle demnach in den ersten sechs Monaten 2012 bundesweit noch 253 Geldautomaten, um Kartendaten und Geheimnummer von Bankkunden auszuspähen. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern schlugen die Täter zu. Im Vorjahreszeitraum waren es mit 532 noch mehr als doppelt so viele. Der mit gefälschten Karten angerichtete Schaden liege dabei „in etwa auf Vorjahresniveau“. dpa

Bankenverband gegen EZB-Aufsicht Berlin - Der Bundesverband Öffentlicher Banken lehnt es ab, die europäische Bankenaufsicht an die Europäische Zentralbank (EZB) zu übertragen. „Die EZB ist hierfür nur bedingt geeignet, weil sie lediglich für die 17 Euro-Staaten und nicht alle 27 Mitgliedsländer der EU verantwortlich sein kann“, sagte Verbands-Geschäftsführer Hans Reckers der „Wirtschaftswoche“. Neue Kompetenzen könnten der EZB ohnehin nur einstimmig übertragen werden. Deshalb müssten auch die zehn Staaten zustimmen, die nicht der Euro-Zone angehören. Beim Brüsseler Gipfel vor einer Woche vereinbarten die Euroländer, eine „Superaufsichtsbehörde“ auf den Weg zu bringen. dpa

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