NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Osthandel bringt 500 000 Jobs

Nürnberg - Durch den Handel mit Osteuropa und China ist fast eine halbe Million neuer Arbeitsplätze in Deutschland entstanden. Im Zeitraum von 1988 bis 2008 habe der Handel mit den Regionen unterm Strich für 493 000 zusätzliche Jobs hierzulande gesorgt, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit. Beschäftigungswachstum habe es vor allem in exportstarken Branchen wie dem Maschinen- und Fahrzeugbau gegeben. Dies habe Verluste in Branchen ausgeglichen, die durch Importe aus Osteuropa oder China einer verschärften Konkurrenz ausgesetzt waren – wie etwa die Textilindustrie. AFP

Russland ist WTO-Mitglied

Moskau - Russlands Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) ist mehr als 18 Jahre nach dem Aufnahmeantrag perfekt. Mit knapper Mehrheit ratifizierte das Parlament in Moskau das Beitrittsprotokoll nachdem die WTO im Dezember Russlands Aufnahme zugestimmt hatte. Russland verpflichtet sich mit dem Schritt auch, seine Märkte stärker zu öffnen. So sinkt der durchschnittliche Zollsatz Russlands für Importe von derzeit zehn auf 7,8 Prozent. Dadurch könnten allein deutsche Firmen nach Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums bei Geschäften mit Russland rund eine Milliarde Euro pro Jahr mehr verdienen. dpa

Butter deutlich billiger

Wiesbaden - Butter ist seit dem vergangenen Herbst um fast ein Viertel billiger geworden. Der Preis sei von Oktober 2011 bis Juni um 22,2 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Zwar sei der Butterpreis „weiter rückläufig“, trotz des starken Rückgangs sei jedoch das Tiefpreisniveau vom September 2009 noch immer nicht erreicht. AFP

Ex-Barclays-Chef verzichtet auf Boni

London - Der über den Skandal um Zinsmanipulationen gestürzte Chef der britischen Bank Barclays, Bob Diamond, will auf noch ausstehende Boni verzichten. Diamond habe „sich freiwillig dazu entschieden, auf jegliche zurückgestellten Entgelte und Sonderzahlungen, die ihm sonst zugestanden hätten, zu verzichten“, sagte Verwaltungsrat-Chef Marcus Agius am Dienstag vor einem britischen Parlamentsausschuss. Dem ehemaligen Bankchef hätten maximal 20 Millionen Pfund (25 Millionen Euro) zugestanden. AFP

Alcoa rutscht ins Minus

New York - Schwächere Aluminiumpreise haben Alcoa im zweiten Quartal einen Verlust beschert. Nach einem Gewinn von 322 Millionen Dollar im Vorjahresquartal lag das Minus nun bei zwei Millionen Dollar, wie der US-Konzern mit Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld an der Spitze am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Alcoa legt traditionell als erster US-Konzern Zahlen vor und läutet damit die Berichtssaison ein. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben