NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Lokführer lehnen Bahn-Angebot ab

Berlin - Zum Auftakt der Tarifrunde für 21 500 Lokführer hat die Deutsche Bahn am Mittwoch ein Angebot vorgelegt. Die Entgelte sollen zunächst zum 1. Juli um 2,5 Prozent steigen, weitere zwei Prozent soll es im Oktober 2013 geben. Bei einer Erhöhung der Altersvorsorge ergebe sich ein Gesamtpaket von 5,5 Prozent über zwei Jahre, rechnete Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber vor. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wies das Angebot als „völlig unzureichend“ zurück. Sie hatte ein Einkommensplus von sieben Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr gefordert. dpa

EU prüft Beihilfen für Porsche

Brüssel - Die EU-Kommission untersucht geplante Beihilfen von knapp 44 Millionen Euro für das Porsche-Werk in Leipzig. Eine „eingehende Prüfung“ sei eingeleitet worden, um zu sehen, ob die öffentliche Hilfe mit den EU-Regeln vereinbar sei, teilte die Kommission mit. Zustimmung gibt es nur, wenn die Hilfe als Investitionsanreiz notwendig erscheint und der Beitrag zur Regionalentwicklung die Wettbewerbsverzerrungen rechtfertigt. Unterdessen steigerte Porsche in den ersten sechs Monaten den weltweiten Absatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14 Prozent auf 69 171 Fahrzeuge. dapd

P+S-Werften dürfen gerettet werden

Brüssel/Stralsund - Die EU-Kommission hat Garantien des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die angeschlagenen P+S-Werften in Stralsund und Wolgast genehmigt. Die Beihilfen im Umfang von 152,4 Millionen Euro stünden mit den EU-Vorschriften im Einklang, weil sie nach Dauer und Umfang begrenzt seien, teilte die Kommission mit. dapd

BGH stärkt Vermieter

Karlsruhe - Einem Mieter kann fristlos gekündigt werden, wenn er wegen eines irrtümlich angenommen Mangels an der Wohnung die Miete teilweise nicht bezahlt. Mieter sollten in Zweifelsfällen die Miete bis zu einer Klärung des mutmaßliche Mangels unter Vorbehalt weiterzahlen, nur dann sind sie vor einer fristlosen Kündigung geschützt, wie der Bundesgerichtshof in einem am Mittwoch verkündeten Urteil entschied (Aktenzeichen VIII ZR 138/11). AFP

Radeberger räumt Fehler ein

Berlin - Radeberger will das Mehrwegsystem seiner Biermarke Corona Extra ändern. In Zukunft werde Radeberger auf dem deutschen Markt in Mexiko wiederbefüllte Bierflaschen verkaufen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die Deutsche Umwelthilfe hatte dem Braukonzern vorgeworfen, dass die als Mehrwegflaschen deklarierten Flaschen tatsächlich nur einmal verwendet würden. So habe sich Radeberger Wettbewerbsvorteile verschafft. Die Deutsche Umwelthilfe kündigte an, die Wiederbefüllung in Mexiko über eine Sachverständigenprüfung kontrollieren zu wollen.ugo

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