NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Maschinenbauer fürchten Chinesen

Frankfurt am Main - Den deutschen Maschinenbauern droht in den kommenden Jahren massive Konkurrenz aus China. Die dortige Regierung will Milliarden in Forschung und Entwicklung investieren, um künftig auch Hightech-Produkte zu liefern. Dies werde auch die deutsche Schlüsselindustrie treffen, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Thomas Lindner. Schon heute ist China mit einem Umsatz von 563 Milliarden Euro der größte Maschinenbauproduzent der Welt. dpa

Ilo warnt vor mehr Arbeitslosen

Genf - Die Internationale Arbeitsorganisation (Ilo) hat vor einer folgenschweren Zunahme der Arbeitslosigkeit in der Eurozone gewarnt. Ohne politische und wirtschaftliche Gegenmaßnahmen drohen der UN-Sonderorganisation zufolge in den nächsten vier Jahren weitere 4,5 Millionen Jobs verloren zu gehen. Die Zahl der Arbeitslosen in den 17 Staaten der Eurozone würde dadurch von derzeit insgesamt 17,4 Millionen auf rund 22 Millionen anwachsen, warnte die ILO in einer am Mittwoch in Genf veröffentlichten Studie. Nötig sei ein globaler Konsens darüber, dass Wachstum und Globalisierung viel stärker auf die Schaffung von Arbeitsplätzen ausgerichtet werden müssten. dpa

Pauschale Bettensteuer gekippt

Leipzig - Die Kommunen in Deutschland dürfen keine pauschale Bettensteuer auf Hotelübernachtungen aller Art erheben. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch nach Klagen zweier Hoteliers aus Trier und Bingen (Rheinland-Pfalz) entschieden. Die Abgabe dürfe nur für private Übernachtungen etwa von Touristen eingefordert werden, nicht aber von Gästen, die aus beruflichen Gründen in Hotels oder Pensionen nächtigen, urteilte der 9. Senat. dpa

Renault verkauft weniger

Paris - Der französische Autobauer Renault leidet stark unter der Krise in Europa: Im ersten Halbjahr sank der weltweite Absatz um 3,3 Prozent auf 1,3 Millionen Fahrzeuge. Während die Verkäufe außerhalb Europas um mehr als 14 Prozent zulegten, fiel die Stückzahl auf dem Heimatkontinent um 15 Prozent, wie Renault am Mittwoch in Paris mitteilte. Besonders schlecht lief es für den Hersteller von Modellen wie Twingo oder Clio in Frankreich, wo die Verkäufe um mehr als 15 Prozent einbrachen. Hoffnungsschimmer sind die kräftig gewachsenen Märkte in Südamerika und dem Nahen Osten sowie die weiterhin erfolgreiche Billig-Tochter Dacia. dapd

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