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Berliner Industrie setzt weniger um



Berlin - Der Umsatz der Berliner Industrie ist weiterhin rückläufig. Die Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten erzielten im Mai einen Gesamterlös von 1,9 Milliarden Euro, wie das Amt für Statistik am Freitag mitteilte. Das seien 9,1 Prozent weniger gewesen als im Vorjahresmonat. Indes lag die Zahl der Beschäftigten mit 80 091 Personen um 1,7 Prozent höher. Vor allem das Inlandsgeschäft schwächelte. Während der Auslandsumsatz noch um 6,4 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro zulegen konnte, ging im Inland der Umsatz um 23,1 Prozent zurück. Von Januar bis Mai setzten die Industriebetriebe mit 8,9 Milliarden Euro 5,2 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum.dapd

EU prüft Krabben-Kartell

Brüssel - Die Europäische Kommission ist womöglich einem Krabben-Kartell auf der Spur. Die Brüsseler Wettbewerbshüter haben vier Händler von Nordseekrabben im Verdacht, mindestens in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden Preise abgesprochen sowie Kunden und Märkte untereinander aufgeteilt zu haben, wie die Behörde am Freitag mitteilte. „Wenn sich das bestätigt, wäre das natürlich ein sehr ernstes Vergehen und den Unternehmen könnten harte Strafzahlungen drohen“, sagte ein Kommissionssprecher. AFP

Rapidshare muss selbst aufpassen

Karlsruhe - Rapidshare darf weitermachen, aber nicht so wie bisher: So lautet kurz gesagt die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH). Die Speicherplattform habe zwar grundsätzlich ein „anerkanntes Geschäftsmodell“, für das es viele legale Nutzungsmöglichkeiten gebe. Doch wenn Nutzer das Urheberrecht verletzen und illegale Kopien von Software, Videos oder Musik über den Filehoster verbreiten, müsse das Unternehmen mehr dagegen tun als bislang – auch proaktiv. Was ausreicht und was nicht, entscheidet nun die Vorinstanz. Die Richter in Karlsruhe verhandelten zwar über eine Klage des Computerspiele-Herstellers Atari, doch das französische Unternehmen steht stellvertretend für die gesamte Medienbranche. dpa

Athen will Priestern Gehalt kürzen Athen - Auf der Suche nach weiteren Einsparungen plant die griechische Regierung nun, auch die Kirche zur Kasse zu bitten. Zudem soll die Militärpflicht um drei Monate verlängert werden. Auch Studenten, die länger als die Regelzeit studieren, sollen für ihr Studium zahlen. Wie die Zeitung „Ta Nea“ berichtete, untersucht die Regierung zurzeit einen Vorschlag, dass der griechische Staat nur noch zur Hälfte für die Löhne der Priester aufkommen soll. Für die andere Hälfte soll die Kirche selbst sorgen. Allein bei den Löhnen der Priester könnte der Staat rund 100 Millionen Euro jährlich sparen. In Griechenland gibt es 10 368 Priester und Bischöfe. dpa

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