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Weniger Unfälle am Arbeitsplatz



Berlin - Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Das teilte der Verband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, am Montag mit. Demnach ging die Quote 2011 auf 24,5 Unfälle je 1000 Arbeiter zurück (2010: 25,8) und erreichte damit fast wieder das Niveau von 2009 (24,3). Bei 34 573 Versicherten wurden Berufskrankheiten diagnostiziert und anerkannt. Das war ein Plus von etwa zehn Prozent. An einer anerkannten Berufskrankheit starben 2011 den Angaben zufolge 2548 Menschen, das entsprach einem Anstieg von rund 2,5 Prozent gegenüber 2010, als es 2486 waren. AFP

Deutsche Wirtschaft wächst mäßig

Frankfurt am Main - Die Bundesbank rechnet trotz der Euro-Schuldenkrise mit einem moderaten Wachstum der deutschen Wirtschaft im Frühjahr. „Zwar hat die Erzeugung der Industrie das Niveau des ersten Jahresviertels vermutlich nicht ganz gehalten, aber dies dürfte durch die lebhafte Baukonjunktur und die aufwärtsgerichtete Entwicklung im Dienstleistungssektor mehr als ausgeglichen worden sein“, schreibt die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juli. „Die deutschen Exporteure konnten ihre Lieferungen ins Ausland ausweiten“, heißt es im Bericht. Zudem hätten die steigenden Löhne den privaten Konsum angekurbelt. dpa

China stemmt Milliarden-Übernahme

Calgary/Hongkong - China sichert sich mit einem Schlag riesige Öl- und Gasvorkommen rund um den Globus: Der von Peking kontrollierte Ölkonzern CNOOC will die kanadische Förderfirma Nexen für 15,1 Milliarden US-Dollar in bar (12,4 Milliarden Euro) schlucken. Das Management beider Unternehmen sei sich einig, hieß es in einer Erklärung vom Montag. Nach Angaben von US-Medien handelt es sich um die größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens im Ausland überhaupt. dpa

Früherer MAN-Chef muss vor Gericht

München - Der frühere MAN-Nutzfahrzeugchef Anton Weinmann muss sich wegen Bestechung vor Gericht verantworten. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München will den Prozess gegen den früheren Konzernvorstand am 16. August eröffnen. Weinmann war nach Aufdeckung der Korruptionsaffäre 2009 zurückgetreten. MAN hatte für Aufträge im Ausland Schmiergeld gezahlt und dafür eine Geldbuße von 150 Millionen Euro gezahlt. dpa

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