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Deutsche Bank verdient weniger



Frankfurt am Main – Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal wegen der Euro-Abschwächung deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Der Quartalsgewinn werde unter dem Strich bei rund 700 Millionen Euro liegen, teilte der deutsche Branchenprimus am Dienstag überraschend mit. Im Vorjahr hatte das Institut noch 1,2 Milliarden Euro verdient. Die in US-Dollar und Britischen Pfund anfallenden Kosten der Bank hätten sich aufgrund des schwächeren Euros umrechnungsbedingt erhöht. Das Ergebnis vor Steuern sank den vorläufigen Zahlen zufolge von 1,8 Milliarden auf rund 1,0 Milliarden Euro. dpa

Drei Schlecker-Klagen erfolgreich

Stuttgart/Ehingen - Das Arbeitsgericht Stuttgart hat am Dienstag in drei Fällen Kündigungen gegen Schlecker-Mitarbeiter für unwirksam erklärt. Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz habe keine hinreichende Auskunft über die getroffene Sozialauswahl gegeben, erklärte das Gericht seine Urteile (AZ: 16 Ca 2416/12, 16 Ca 2422/12, 16 Ca 3035/12). Im Zuge der Insolvenz der Drogeriemarktkette aus dem baden-württembergischen Ehingen war in einer ersten Welle mehr als 10 000 Mitarbeitern gekündigt worden, gut 4500 waren dagegen vor Gericht gezogen. Die Urteile in Stuttgart sind nicht die ersten entschiedenen Prozesse. Erfolgreich geklagt hatte Ende Juni etwa eine frühere Filialleiterin in Heilbronn. dpa

Zahl der Zeitarbeiter geht zurück

Nürnberg - Die seit Jahresende 2011 sinkende Zahl der Leiharbeiter könnte nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein erstes Anzeichen für eine drohende Arbeitsmarktflaute in Deutschland sein. Die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit hatte sich zwar zuletzt im April mit 766 100 weiterhin auf hohem Niveau bewegt, liegt damit aber um gut 70 000 niedriger als noch im vergangenen Herbst, geht aus einer Studie der Nürnberger Behörde hervor. „Zeitarbeit gilt als Frühindikator am Arbeitsmarkt und reagiert frühzeitig auf konjunkturelle Veränderungen“, heißt es in der aktuellen BA-Studie. dpa

Medikamente sind häufig gefälscht

Brüssel - Medikamente, Verpackungsmaterial, Zigaretten – das sind die Waren, die Fälscher am häufigsten in die EU bringen wollen. Arzneien machten im vergangenen Jahr mit 24 Prozent den größten Anteil der gefälschten Waren aus, die Europas Fahnder an den EU-Außengrenzen sicherstellten. Das gab die Europäische Kommission am Dienstag in Brüssel bekannt. Mehr als 90 000 Mal schlugen die Fahnder 2011 zu – öfter als jemals zuvor. Von den 115 Millionen gefälschten Artikeln im Gesamtwert von rund 1,3 Milliarden Euro stammten auch 2011 wieder die meisten aus China (73 Prozent). dpa

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