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NSN schließt fünf Standorte



Halle – Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks baut in Ostdeutschland insgesamt 150 Arbeitsplätze ab. Die kleineren Service-Einrichtungen in Halle, Chemnitz, Dresden, Erfurt und Cottbus würden geschlossen, sagte der Betriebsratschef für die Region Ost, Sven Burat, am Freitag im Nachrichtenradio MDR info. Das betreffe 29 Mitarbeiter. Die größeren Standorte in Berlin und Leipzig blieben bestehen. Aber auch dort fielen Arbeitsplätze weg. So blieben in Leipzig von rund 200 Arbeitsplätzen nur 78 erhalten. Für Leipzig und Berlin gebe es eine Standortzusage bis Ende Februar 2014. Die betroffenen Kollegen hätten die Möglichkeit, für 18 Monate in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Das deutsch-finnische Unternehmen will weltweit 17 000 Stellen streichen. dapd

Starbucks schwächelt in Europa

Seattle – Die wirtschaftlichen Unsicherheiten schlagen auf Starbucks durch. Vor allem in Europa liefen die Geschäfte der US-Kaffeehauskette zuletzt unrund. Das Unternehmen senkte daraufhin seine Gewinnprognose für das jüngst angebrochene vierte Geschäftsquartal. Die Aktie brach am Donnerstag nachbörslich um zehn Prozent ein. Finanzchef Troy Alstead sprach von einem „schwierigen wirtschaftlichen Umfeld“, dem sich alle Firmen gegenübersähen. Allerdings, so betonte er, werde Starbucks weiter wachsen. Selbst mit der gesenkten Gewinnprognose würde die Kaffeehauskette noch rund 20 Prozent mehr verdienen als im Vorjahreszeitraum. dpa

Alte iPhone-Prototypen enthüllt

New York – Ein achteckiges iPhone und ein iPad mit Standfuß: Zahlreiche Entwürfe von Apple sind mit Gerichtspapieren zum anstehenden Patentprozess gegen Samsung in Kalifornien erstmals in die Öffentlichkeit gelangt. Vor dem am Montag beginnenden Prozess wurden zuletzt viele bisher von der Öffentlichkeit ferngehaltene Unterlagen offengelegt. Bereits vor einigen Tagen tauchten Fotos von einem sehr frühen klobigen iPad-Prototypen auf. Die Bilder, die der Blog „The Verge“ am Freitag zusammengestellt hat, belegen, dass Apple zahlreiche Design-Varianten ausprobiert hat. dpa

Lidl erhöht Mindeststundenlohn Stuttgart/Neckarsulm – Der Discounter Lidl will seinen Beschäftigten künftig einen höheren Mindestlohn zahlen. Wie das Unternehmen am Freitag in Neckarsulm mitteilte, sollen Mitarbeiter mit Tarifverträgen ab September nicht weniger als 10,50 Euro pro Stunde verdienen. Das sind 50 Cent mehr als bisher. Lidl hatte schon Anfang 2010 einen flächendeckenden Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde vorgeschlagen und damit eine branchenübergreifende Debatte entfacht. Lidl hat in Deutschland nach eigenen Angaben 65 000 Mitarbeiter, 60 000 davon haben Tarifverträge. dpa

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