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Stellenabbau wird teurer für Yahoo

New York - Der Stellenabbau wird für den angeschlagenen Internetkonzern Yahoo deutlich teurer als gedacht. Das Unternehmen rechnet jetzt mit Kosten von 170 bis 200 Millionen Dollar vor Steuern, wie aus am Wochenende veröffentlichten Unterlagen bei der Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Im April hatte Yahoo noch Belastungen von 125 bis 145 Millionen Dollar veranschlagt. Der Konzern streicht 2000 von 14 000 Arbeitsplätzen. Die folgenden Quartalszahlen werden durch die Kostenerhöhung noch mit 40 bis 70 Millionen Dollar belastet werden, hieß es. Im vergangenen Vierteljahr war der Gewinn auch wegen Umbauausgaben um vier Prozent auf unterm Strich 227 Millionen Dollar gesunken. dpa

Drogerie Müller verspekuliert sich

Frankfurt am Main - Die Ulmer Drogeriekette Müller, nach dm und Rossmann die Nummer drei der Branche, hat offenbar aufgrund von ungünstigen Währungsgeschäften einen Gewinneinbruch verbucht. Das gehe aus der jetzt veröffentlichten Bilanz für das Geschäftsjahr 2010/11 hervor, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Der Umsatz stieg demnach zwar um 10,3 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro. Dennoch sei der Jahresüberschuss von 24,6 auf 1,7 Millionen Euro eingebrochen. Hauptursache sind dem Bericht zufolge Müllers Finanzwetten gegen den Schweizer Franken.rtr

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