NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Jain soll vor Bundestag aussagen

Berlin - Der neue Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, soll sich schon im Herbst vor dem Bundestag verantworten müssen. Die Fraktion der Grünen strebt für September eine Anhörung vor dem Finanzausschuss an, zu der die wichtigsten Manager der deutschen Finanzindustrie geladen werden sollen, berichtet „Die Zeit“. Im Skandal um angebliche Zinsmanipulationen mehrerer europäischer Großbanken war auch die Deutsche Bank in die Schlagzeilen geraten. In den USA und Großbritannien gab es im Verlauf der Finanzkrise bereits Anhörungen von Bankmanagern vor dem Parlament. Nun könnte es auch in Deutschland eine Mehrheit dafür geben. Tsp

Griechen einigen sich auf Sparpaket

Athen - Die Koalitionsregierung in Athen hat sich nach mehrstündigen Beratungen auf das neue, 11,5 Milliarden Euro umfassende Sparprogramm geeinigt. „Die griechische Regierung wird (der Geldgeber-Troika) einen Vorschlag für das 11,5-Milliarden-Euro-Sparprogramm machen“, sagte Fotis Kouvelis, Chef der kleinsten Partei der Athener Regierungskoalition, der Demokratischen Linken, am Mittwochabend im griechischen Fernsehen. Details des Sparprogramms nannte Kouvelis nicht. Italiens Ministerpräsident Mario Monti erklärte parallel, sein Land brauche keine Finanzhilfen anderer EU-Länder. Wichtig sei stattdessen, dass die internationalen Kreditmärkte wieder funktionierten. dpa

Maschinenbau gewinnt im Inland

Frankfurt am Main - Gute Geschäfte im Heimatmarkt haben den Auftragsrückgang bei den deutschen Maschinenbauern im Juni abgefedert. Insgesamt lagen die Ordereingänge um real ein Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, wie der Branchenverband VDMA mitteilte. Dabei legte das Inlandsgeschäft um drei Prozent zu, während aus dem Ausland drei Prozent weniger Aufträge kamen. Im ersten Halbjahr betrug das Minus sieben Prozent.dapd

Volkswagen ist bei Porsche am Ziel

Wolfsburg/Stuttgart - Volkswagen und Porsche haben ihren seit langem geplanten gemeinsamen Autokonzern geschaffen. Nach der Hängepartie um den Einbau des kompletten Sportwagengeschäfts übernahm VW nun die restlichen 50,1 Prozent der Anteile an der Porsche AG. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mit. Bisher gehörten den Niedersachsen 49,9 Prozent. Anfang Juli hatten die einstigen Rivalen angekündigt, bis zum 1. August zusammengehen zu wollen. Für das Geschäft zahlt Volkswagen rund 4,49 Milliarden Euro. dpa

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