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Berliner Datenbank geknackt



Berlin - Bis zu 400 000 Kunden des Berliner Brillenhändlers Mister Spex sind Opfer von Hackern geworden. Geschäftsführer Dirk Graber teilte am Donnerstag auf der Internetseite seines Unternehmens mit, dass das Ausmaß dieser Aktion noch nicht klar sei. „Daher müssen wir davon ausgehen, dass schlimmstenfalls alle unsere Kunden betroffen sind“, schrieb er. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte, die Datenbank umfasse etwa 400 000 Kunden. Betroffen seien Adressdaten und Passwörter, aber keine Zahlungsdaten. Mister Spex speichere diese grundsätzlich nicht. dpa

Areva streicht Stellen in Deutschland

Erlangen - Der französische Atomkraftwerksbauer Areva NP will in den kommenden vier Jahren bundesweit rund 1200 Stellen streichen. Das Unternehmen mit seiner Deutschlandzentrale in Erlangen will dabei allerdings auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten, teilte ein Sprecher von Areva-Deutschland am Donnerstag mit und bestätigte damit einen Bericht der „Nürnberger Nachrichten“. Stattdessen sollen befristete Arbeitsverträge nicht verlängert, Leiharbeit zurückgefahren und die übliche Personalfluktuation genutzt werden. Das sehe ein mit dem Betriebsrat ausgehandelter Interessenausgleich vor, sagte der Firmensprecher. dpa

Bei Anruf Ausbildungsplatz

Berlin - Das Berliner Handwerk bietet noch zahlreiche freie Ausbildungsplätze an. Aktuell registriert die Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Berlin knapp 500 freie Lehrstellen in mehr als 50 Berufen. Am kommenden Montag schaltet die Handwerkskammer eine Telefon-Hotline zur Vermittlung von Ausbildungsplätzen. Die Experten der Handwerkskammer stellen noch offene Ausbildungsplätze vor, beantworten Fragen rund um die Ausbildung und geben Tipps zur Suche nach der richtigen Lehrstelle. Die Ausbildungsplatz-Hotline ist ab Montag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer (030) 259 03 555 zu erreichen. Tsp

Facebook-Aktie fällt unter 20 Dollar

New York - Für Facebook scheint es an der Börse derzeit kein Halten zu geben. Die Aktie verlor am Donnerstag zeitweise mehr als vier Prozent und fiel unter den Wert von 20 Dollar. Am späten Abend notierte sie bei 20,04 Dollar. Anleger, die beim Börsengang im Mai noch 38 Dollar pro Papier gezahlt hatten, haben damit fast die Hälfte ihres Einsatzes verloren. Facebook hatte im vergangenen Quartal angesichts hoher Personalkosten sowie Investitionen in neue Produkte, Technik und Marketing ein Minus von 157 Millionen Dollar eingefahren. dpa

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