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Karstadt ruft Spielzeug zurück



Essen - Der Warenhauskonzern Karstadt hat seine Kunden aufgefordert, Plüsch-Schlüsselanhänger und -Magnetobjekte der Marke „Kuschelwuschel“ zurückzugeben. Das Unternehmen warnt, Arme und Beine der Plüschtiere, Befestigungsvorrichtungen oder andere Teile könnten sich bereits bei geringer Zugwirkung lösen. Die Kleinteile könnten bei Verschlucken eine Gefahr für Kleinkinder darstellen. Bei den „Kuschelwuschel“-Produkten handelt es sich um nachgebildete Tiere, Pflanzen oder Herzen. dapd

Bilfinger Berger traut sich was zu

Mannheim - Der Baukonzern Bilfinger Berger hat nach robustem ersten Halbjahr die Prognose fürs Gesamtjahr konkretisiert. Die Leistung sei in den ersten sechs Monaten um zwei Prozent auf gut 4,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte der M-Dax-Konzern mit. Der Auftragseingang habe um neun Prozent zugenommen. Beim Gewinn ergab sich allerdings ein Rückgang um 39 Prozent auf 161 Millionen Euro. Für 2012 rechnet der Konzern mit einer Leistung von mindestens 8,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,5 Milliarden Euro). Der Gewinn werde mit 265 bis 275 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis von 220 Millionen Euro liegen. dpa

Google muss zahlen

San Francisco/Berlin - Google muss in den USA wegen Datenschutzverstößen ein Rekordbußgeld von 22,5 Millionen Dollar zahlen. Die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) stimmte dem Vergleich am Donnerstag zu. Google wird vorgeworfen, den Datenschutz im Safari-Browser von Apple ausgehebelt zu haben. Parallel erklärte Google, künftig bei Suchanfragen neben öffentlichen Webseiten im Internet auch Nachrichten aus dem privaten Googlemail-Konto zu durchkämmen. dapd

Rhön trotz Gewinneinbruch attraktiv

Frankfurt am Main - Fresenius-Chef Ulf Schneider bastelt Branchen- und Finanzkreisen zufolge an einem zweiten Anlauf zur Übernahme des Konkurrenten Rhön-Klinikum. Schneider und Rhön-Klinikum-Gründer Eugen Münch würden intensiv an einem zweitem Deal arbeiten, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag. Eine neue Offerte für die fränkische Klinikkette werde immer wahrscheinlicher. Rhön-Klinikum und Fresenius wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Das erste Halbjahr kostete Rhön-Klinikum viel Geld. Der Überschuss fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 45 Prozent auf 48,9 Millionen Euro. Neben Kosten für die gescheiterte Übernahme drückten höhere Zinsen und Tarifabschlüsse den Gewinn. rtr/dpa

Gericht stärkt Reisende

Berlin - Reiseveranstalter dürfen die in Buchungsbestätigungen genannten Flugzeiten nicht willkürlich ändern. Dies entschieden die Landgerichte Düsseldorf und Hannover auf die Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), wie dieser am Donnerstag in Berlin mitteilte. Der VZBV hatte die Reiseveranstalter Tui, Alltours und Schauinsland-Reisen wegen unzulässiger Änderungen der Vertragsbedingungen verklagt. Die Urteile stellten nun klar, dass die in Reisebestätigungen genannten „voraussichtlichen“ Zeiten keineswegs unverbindlich sind, sondern fester Bestandteil des Reisevertrags, wie der VZBV mitteilte. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. AFP

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