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Fratzscher zum DIW-Chef gewählt



Berlin - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bekommt einen neuen Chef. Am Donnerstag wählte das Kuratorium Marcel Fratzscher zum Vorstandsvorsitzenden. „Ich bin sicher, dass damit eine strategisch kluge Entscheidung getroffen wurde“, sagte Bert Rürup, Vorsitzender des Kuratoriums. Fratzscher kündigte an, „im Bereich der makroökonomischen Forschung und Politikberatung neue Akzente setzen“ zu wollen. Tatsächlich hat das Berliner Institut in diesen Bereichen Renommee verloren, auch weil das Institut seit 2007 nicht mehr am Gemeinschaftsgutachten für die Bundesregierung teilnimmt. Der 41-jährige Fratzscher soll seinen neuen Job in Berlin- Mitte am 1. Februar 2013 antreten. Fratzscher hat in Kiel, Oxford und Harvard studiert und in Florenz promoviert. Seit 2008 leitet er die Abteilung Internationale wirtschaftspolitische Analysen der Europäischen Zentralbank. alf

Vattenfall AG wird eine GmbH

Berlin - Der schwedische Staatskonzern Vattenfall gibt seiner deutschen Tochter eine neue Rechtsform. Die bisherige Vattenfall Europe AG geht in der Vattenfall GmbH auf. „Vattenfall will schlankere und einfachere Strukturen schaffen“, erklärte Østein Løseth, Chef der Stockholmer Vattenfall AB und Aufsichtsratschef der deutschen Tochter. Von der Verschmelzung sind den Angaben zufolge rund 340 Mitarbeiter in der Holding betroffen, insgesamt beschäftigt Vattenfall hierzulande 20 000 Mitarbeiter. Die neue GmbH wird mit einem Kapital von 500 Millionen Euro ausgestattet, doppelt so viel wie bislang in der AG. In Firmenkreisen hieß es, in Stockholm habe man Befürchtungen, dass die Kosten des Rückbaus der deutschen Atomkraftwerke auf die schwedische Mutter durchschlagen könnten. Mithilfe der neuen Organisation werde dieses Risiko reduziert. alf

Zynga-Chef geht nach Kursdebakel

New York - Nach verheerenden Geschäftszahlen quittiert einer der Top-Manager des Onlinespiele-Anbieters Zynga seinen Dienst. Der fürs Tagesgeschäft zuständige John Schappert, zuvor bei Electronic Arts, habe seinen Posten geräumt, erklärte Zynga in einer Börsenmitteilung. Die bereits arg gebeutelte Aktie war auf einen Schlag um 40 Prozent eingebrochen. Zynga hat im vergangenen Quartal fast 23 Millionen Dollar verloren und jetzt die Jahresprognose zusammengestrichen. Zynga bietet bei Facebook populäre Spiele wie „Farmville“ oder „Cityville“ an. dpa

Am Sonntag lesen Sie im Wirtschaftsteil mehr über die Computerspielebranche.

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