NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

178 Firmen zahlen nichts fürs Netz

Berlin - Eine Befreiung bei den Netznutzungskosten für stromintensive Unternehmen wird den Strompreis der Verbraucher zusätzlich belasten. Die Bundesnetzagentur teilte am Montag mit, dass schon für 178 Unternehmen die komplette Befreiung von den Netzentgelten genehmigt worden sei. Insgesamt seien 277 Anträge gestellt worden. Die Nachlässe müssen von privaten Haushalten und kleineren Firmen ausgeglichen werden. Im laufenden Jahr seien 440 Millionen Euro solcher Vergünstigungen zu finanzieren, prognostizierte die Netzagentur. Für kommendes Jahr rechnen die Grünen mit Zusatzkosten von bis zu einer Milliarde Euro. dpa

Koreaner bieten für Q-Cells

Bitterfeld-Wolfen - Der koreanische Mischkonzern Hanwha will den insolventen Solarhersteller Q-Cells übernehmen. „Ein Angebot liegt vor“, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Montag in Magdeburg. Einzelheiten wollte er nicht nennen. Es gibt seit Tagen Spekulationen um das Interesse von Hanwha. Der Sprecher des Insolvenzverwalters, Christoph Möller, wollte nichts bestätigen. Q-Cells hatte im April einen Insolvenzantrag gestellt. dpa

DGB kritisiert Berliner Unternehmen

Berlin/Potsdam - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) beklagt eine nachlassende Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen in Berlin und Brandenburg. Trotz Fachkräftemangel und weniger Schulabgängern gäben immer weniger Betriebe jungen Menschen eine Chance auf eine Ausbildung, sagte die DGB-Landesvorsitzende Doro Zinke. „Das ist kurzsichtig.“ In Berlin droht Zinke zufolge in diesem Jahr ein Defizit von 2800 Ausbildungsstellen. So sollen 7600 Jugendliche noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Dem stünden 4800 unbesetzte Lehrstellen gegenüber. dapd

Miele macht Rekordumsatz

Gütersloh - Trotz der Wirtschaftsturbulenzen hat der Hausgeräte-Hersteller Miele im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz erzielt. Das Unternehmen steigerte seinen Erlös um 3,1 Prozent auf über drei Milliarden Euro. Auf dem deutschen Heimatmarkt verzeichnete der Familienkonzern ein Umsatzplus von 5,5 Prozent auf 912 Millionen Euro. Im Ausland stieg der Erlös um 2,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Einbußen in Südeuropa wurden durch Zuwächse in Nordeuropa und Asien wettgemacht. dapd

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