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Deutsche Exporte auf Rekordniveau



Berlin - Deutschland wird 2012 wohl den weltweit größten Exportüberschuss aufweisen. Die Organisation OECD rechnet mit einem deutschen Leistungsbilanzüberschuss 2012 von rund 200 Milliarden Dollar. Weder Exportweltmeister China noch Japan – die auch mehr Waren und Kapital ausführen als importieren – kämen da mit. Die Bundesregierung wertete die Zahlen als Ausweis hoher Wettbewerbskraft. Die OECD rät Deutschland, dem Ungleichgewicht mit stärkeren Investitionen im Inland zu begegnen. rtr



Spritpreise steigen

Berlin - Die Spritpreise haben zum Wochenende erstmals seit Wochen wieder die Marke von 1,65 Euro geknackt. Im Urlaubsverkehr mussten Autofahrer für einen Liter Super E10 am Sonnabend und Sonntag im bundesweiten Schnitt nach Angaben des ADAC mehr als 1,65 Euro bezahlen. Am Montag gab der Preis aber leicht nach. In Berlin zahlten Autofahrer laut dem Portal clever-tanken.de am Montag im Schnitt weiter 1,65 Euro (für E10) oder knapp 1,52 Euro für Diesel. dpa

Bosch baut Elektromotoren in China Shanghai- Der Automobilzulieferer Bosch steigt in den Markt für Elektroroller ein. Dazu gründet der Konzern ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller Ningbo Polaris Technology, wie Bosch mitteilte. Der chinesische Partner habe im vergangenen Jahr 27 Millionen derartiger Motoren verkauft. Mit einem jährlichen Wachstum von rund sechs Prozent pro Jahr rechnet Bosch damit, dass das Marktvolumen bis 2020 auf 46 Millionen Einheiten ansteigt. dapd

Google streicht Stellen bei Motorola New York - Kahlschlag beim US-Handy- Hersteller Motorola nach der Übernahme: 4000 Stellen und damit rund jeder fünfte Job bei Motorola Mobility werden gestrichen, teilte Google mit. Außerdem soll ein Drittel der 90 Standorte von Motorola zusammengelegt oder geschlossen werden. Ob auch Deutschland betroffen ist, wollte Motorola zunächst nicht bekannt geben. Mit den Veränderungen soll der Unternehmensteil wieder profitabel gemacht werden. dapd



Arbeitnehmer sind 16 Tage krank

Berlin - Der Krankenstand in Deutschland bleibt auf einem hohen Niveau. Im ersten Halbjahr waren die Arbeitnehmer im Durchschnitt 16 Tage krankgeschrieben, wie aus einer Auswertung des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) hervorgeht. Dies entspricht einem Krankenstand von 4,4 Prozent. Zwar traten im ersten Quartal weniger Erkrankungen an den Atemwegen auf, dagegen stiegen die Krankmeldungen wegen psychischer Leiden. Laut Statistik ist die Fehlrate so hoch wie zuletzt 1999. rtr

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