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Hapag-Lloyd reduziert Verlust

Hamburg - Die Reederei Hapag-Lloyd stemmt sich mit höheren Frachtraten gegen den gestiegenen Ölpreis, schreibt aber weiter rote Zahlen. Von April bis Juni dämmte Deutschlands größte Containerlinie den Verlust auf 7,3 Millionen Euro ein, wie der Vorstand am Dienstag in Hamburg mitteilte. Zu Jahresbeginn hatte wegen des dramatischen Anstiegs der Energiekosten ein Quartalsfehlbetrag von 132 Millionen Euro zu Buche gestanden, sechs Mal so viel wie vor Jahresfrist. Die steigenden Treibstoffkosten verhinderten jedoch eine Verbesserung des Ergebnisses. Deshalb seien weitere Ratenerhöhungen „zwingend erforderlich“, sagte Vorstandschef Michael Behrendt. rtr



Eckert & Ziegler verdient weniger

Berlin - Die Medizintechnikfirma Eckert & Ziegler AG hat im ersten Halbjahr 2012 weniger Gewinn gemacht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf zehn Millionen Euro zurück. Der Umsatz dagegen stieg um vier Prozent auf 57,9 Millionen Euro. Der Ertragsrückgang sei „auf einen sehr starken Jahresanfang 2011 zurückzuführen“, teilte die Firma mit Sitz in Berlin am Dienstag mit. Eckert & Ziegler ist einer der weltgrößten Anbieter von Komponenten für die Strahlentherapie und die Nuklearmedizin. jmi

United Internet wächst

Montabaur - Der Internet-Dienstleister United Internet hat den Umsatz im ersten Halbjahr kräftig gesteigert. Das Unternehmen habe die Zahl der Kundenverträge von Januar bis Juni um 610 000 auf 11,28 Millionen erhöht. Zugleich sei der Umsatz um gut 15 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro gewachsen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Montabaur mit. Das Ergebnis, der Gewinn vor Zinsen und Steuern, fiel mit 135 Millionen Euro um 23,3 Prozent jedoch geringer aus als zuletzt. dapd

Spanien hilft Langzeitarbeitslosen

Palma de Mallorca - Spaniens konservative Regierung will Sonderhilfen für Langzeitarbeitslose verlängern. Man werde rückwirkend zum 16. August einer Fortsetzung der Zahlung von monatlich 400 Euro an Erwerbslose zustimmen, die keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld haben, kündigte der Ministerpräsident Mariano Rajoy an. Die Maßnahme war im Februar 2011 von der damaligen sozialistischen Regierung eingeführt worden. Für zahlreiche Familien sind die Sonderhilfen die einzige Existenzsicherung. Die Arbeitslosigkeit in Spanien liegt derzeit bei 24,6 Prozent. AFP

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