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Verdi lobt Kaufhof

Berlin - Pünktliche Bezahlung nach Tarif, Betriebsräte, flexible Arbeitszeitmodelle für Eltern: Die Gewerkschaft Verdi hat 28 Einzelhändler in Berlin und Brandenburg für ihre fairen Arbeitsbedingungen ausgezeichnet. Grundlage war eine Umfrage unter den Mitarbeitern von 70 Betrieben in der Region. Fünf Mal gab es Gold, 20 Mal Silber, drei Mal Bronze. Die prämierten Firmen sind im „Fair-Kauf-Führer“ zu finden, der ab heute in der Region verteilt wird. Besonders die Warenhäuser schnitten in der Umfrage gut ab. So bekamen der Kaufhof am Berliner Alexanderplatz und ein weiteres Haus in Cottbus sowie Karstadt in der Wilmersdorfer Straße in Berlin die Goldmedaille . Auch Saturn am Alexanderplatz sowie ein Kaufland in Strausberg erhielten die Spitzenauszeichnung. Discounter wie Aldi oder Netto finden sich nicht in der Liste. Allerdings sind unter den 28 Ausgezeichneten auch Unternehmen, die einen Teil der Arbeit an Werkvertragsfirmen auslagern. Deren Mitarbeiter erhalten häufig einen deutlich geringeren Lohn als die Stammbelegschaft. jmi

Edeka ruft Konserven zurück

Hamburg - Edeka hat einige ihrer Pflaumen-Konserven zurückgerufen. Es sei nicht auszuschließen, dass sich in Gläsern des Artikels „Edeka Pflaumen, halbe Frucht, gezuckert“ (Füllmenge 680 Gramm), Glasscherben befinden. Es handele sich nur um Gläser mit dem Haltbarkeitsdatum Dezember 2014. Die Gläser können in jedem Edeka-Markt zurückgegeben werden. dapd

Kinderarbeit bei Swarovski

Wien/Innsbruck - Der österreichische Kristallglas-Konzern Swarovski hat nach einem Zeitungsbericht in den 60er-Jahren Heimkinder zur Akkordarbeit eingesetzt. 15- bis 18-jährige Mädchen hätten täglich zehn Stunden für Swarovski gearbeitet und geschliffene Glaskristalle auf Bändern befestigt. dapd

Alice-Kunden ohne Telefon

München - Zehntausende Kunden des Telekomkonzerns Telefónica haben am Mittwoch zeitweise auf ihr Telefon verzichten müssen. Bundesweit habe eine mittlere fünfstellige Anzahl an Nutzern bis zum Nachmittag nicht telefonieren können, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Internetverbindungen hätten dagegen weiter funktioniert. Die Störung betraf den Angaben zufolge ausschließlich Kunden der inzwischen nicht mehr vertriebenen Festnetzmarke Alice. dapd

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