NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mitarbeiter gefragt:

Gerade kleinere Betriebe suchen



Nürnberg – Der Großteil der offenen Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist im zweiten Quartal von kleinen und mittleren Betrieben angeboten worden. Von April bis Juni 2012 gab es 1,017 Millionen offene Stellen, davon 864 000 in Westdeutschland und 153 000 in Ostdeutschland, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. 95 Prozent der Stellenangebote wurden von Betrieben mit unter 500 Mitarbeitern ausgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der offenen Stellen um vier Prozent. Das Stellenangebot der Großbetriebe entwickelte sich den Angaben zufolge negativ. Gab es im zweiten Quartal 2011 rund 65 000 offene Stellen, waren es ein Jahr später 50 000. Grund für den Rückgang sei, dass die großen Unternehmen aufgrund ihrer stärkeren internationalen Verflechtung besonders von der anhaltenden Unsicherheit über die Entwicklung in Europa betroffen seien. dapd

Müll trennen im Büro:

Die meisten handeln umweltbewusst

Frankfurt/Main – Die Mehrheit der Büroangestellten scheint sich umweltbewusst zu verhalten. So löschen die meisten das Licht, bevor sie den Arbeitsplatz verlassen (77,7 Prozent). Auch die Mülltrennung ist für viele selbstverständlich (66,4 Prozent). Das geht aus einer Befragung von Büroarbeitern des Marktforschungsinstituts Mindmetre hervor. Mehr als jeder zweite Teilnehmer (61 Prozent) schmeißt überflüssige Ausdrucke zudem nicht einfach weg, sondern nutzt sie als Schmierpapier. Im Auftrag der Firma Regus wurden 1000 Menschen befragt. dpa

Neues Urteil zu Arbeitsverträgen:

Noch mehr Befristungen erlaubt

Erfurt – Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Befristung von Arbeitsverträgen erleichtert. Danach können tarifvertragliche Regelungen festlegen, dass Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund innerhalb von höchstens 42 Monaten fünfmal befristet werden können, heißt es in einem kürzlich bekanntgegebenen Urteil vom Vortag. Das Teilzeitbeschäftigungsgesetz sieht normalerweise vor, dass ein Arbeitsvertrag ohne sachlichen Grund höchstens viermal innerhalb von zwei Jahren befristet werden darf. In Tarifverträgen können allerdings abweichende Regelungen geschaffen werden. (AZ: 7 AZR 184/11) Zwar dürften die Tarifparteien die Zahl und die Höchstdauer der Befristungen nicht schrankenlos festlegen. Die in den tariflichen Regelungen des Wach- und Sicherheitsgewerbes enthaltene fünfmalige Befristung innerhalb von höchstens 42 Monaten sei jedoch noch zulässig. epd

Mitbestimmung gefragt:

Autoritäre Chefs sind unbeliebt

Frankfurt/Main – Autoritäre Chefs sind bei Arbeitnehmern nicht gefragt. Nur drei Prozent der Beschäftigten wünschen sich einen Chef, dem sie gehorchen müssen. Rund jeder Vierte (23 Prozent) möchte dagegen „demokratisch“ geführt werden und mitbestimmen. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts RDA Group hervor. Rund jedem dritten Befragten (35 Prozent) ist wichtig, dass er eigenverantwortlich arbeiten kann. Etwa ein Viertel der Teilnehmer (23 Prozent) schätzt am Chef auch, wenn er Einfühlungsvermögen hat. Im Auftrag des Personaldienstleisters Kelly Services wurden 4143 Arbeitnehmer in Deutschland befragt. dpa

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