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Griechenland fehlt noch mehr Geld

Hamburg - Die Finanzierungslücke Griechenlands ist nach Informationen des „Spiegel“ größer als zuletzt bekannt. Der Regierung des Landes fehlten in den beiden kommenden Jahren nicht 11,5 Milliarden Euro, wie von ihr eingeräumt, sondern bis zu 14 Milliarden Euro. Das sei das Ergebnis der jüngsten Erkundungstour der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds in Athen, berichtet das Magazin. Ursache für die neuen Finanznöte seien Rückschläge bei geplanten Privatisierungen und die wegen der schlechteren Wirtschaftslage ausbleibenden Steuereinnahmen. Die genaue Höhe des zusätzlichen Finanzbedarfs soll Anfang September ermittelt werden, wenn die Troika zu ihrem nächsten Besuch nach Griechenland kommt. dpa

USA ermitteln gegen Deutsche Bank

New York - Nach der britischen Standard Chartered muss auch die Deutsche Bank in den USA mit Konsequenzen wegen Iran-Geschäften rechnen. Mehrere US-Behörden ermitteln nach Informationen der „New York Times“ gegen die Bank und zahlreiche weitere internationale Kreditinstitute. Im Raum stehe der Verdacht, dass die Banken Milliarden Dollar bei Geschäften mit dem Iran, dem Sudan und anderen sanktionierten Nationen durch ihre US-Niederlassungen geschleust haben. Die Ermittlungen gegen die Deutsche Bank seien allerdings noch in einem frühen Stadium, hieß es. dpa

Keine E-Mails für Alice-Kunden

München - Mehrere zehntausend Kunden des Internet-Anbieters O2 müssen seit Tagen auf E-Mails verzichten. Die Probleme dauerten bereits seit Mittwoch, sagte ein Sprecher des spanischen Telefónica-Konzerns am Samstag. Die Kunden mit den Alice-Tarifen, die unter der Telefónica-Marke O2 vertrieben werden, können weder Mails verschicken noch empfangen. An der Lösung werde mit Hochdruck gearbeitet. dpa

Deutsche Bahn hat Kühlprobleme

Berlin - Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich in mehreren ICE mit einem eingeschränkten Bistro-Angebot abfinden. In den Bordrestaurants der gerade renovierten ICE-2-Züge, die zwischen Köln und Berlin pendeln, fielen immer wieder die Kühlschränke aus, sagte ein Bahn-Sprecher am Samstag. Das Angebot an Speisen müsse daher reduziert werden. In einigen Zügen gebe es auch gar nichts mehr zu essen oder zu trinken. Die Bahn arbeite daran, die Probleme zu beheben, sagte der Sprecher. dpa

Chef von Pernod Ricard ist tot

Paris - Patrick Ricard, Chef des französischen Pastis-Herstellers Pernod Ricard, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Wie das Unternehmen mitteilte, kam der Tod völlig unerwartet. Patrick Ricard war der Sohn von Paul Ricard, der den berühmten Pastis de Marseille erfand und 1932 die Firma gründete. Er leitete sie von 1978 bis 2008. Zu den bekanntesten Marken von Pernod Ricard zählen neben dem Anis-Schnaps Ricard der Wodka Absolut, der Cognac Martell und der Champagner Perrier-Jouët. AFP

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