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Mehdorn verlässt Air Berlin ganz

Berlin - Hartmut Mehdorn will nach dem Auslaufen seines Vorstandsamts bei Air Berlin nicht in deren Aufsichtsrat zurück. Dass er 2013 seinen Abschied bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft nehmen würde, „stand von Anfang an fest“, sagte der 70-jährige Manager. Er wies Vorwürfe zurück, die Sanierung der Airline komme nur schleppend voran, und kritisierte, die 2011 eingeführte Luftverkehrssteuer treffe vor allem Air Berlin. Vor einem Jahr, am 1. September 2011, wurde das damalige Aufsichtsratsmitglied Mehdorn ins Amt des Vorstandschefs berufen. dpad

Transfergesellschaft für Ihr Platz

Osnabrück - 1409 Mitarbeiter von Ihr Platz erhalten das Angebot, zum 10. September in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Sie bekommen für einen Zeitraum von sechs Monaten 80 Prozent ihres bisherigen Nettogehaltes sowie Weiterbildungsangebote, teilte Insolvenzverwalter Werner Schneider am Dienstag mit. Die 1033 geringfügig Beschäftigten können wegen gesetzlicher Bestimmungen nicht in die Transfergesellschaft wechseln. Tsp

Wetzel soll IG-Metall-Chef werden

Stuttgart - Der Führungswechsel in der IG Metall nimmt konkrete Züge an. Wie die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, will der amtierende Vorsitzende Berthold Huber nach der Bundestagswahl 2013 abtreten und den Weg für seinen bisherigen Stellvertreter Detlef Wetzel frei machen. Der Stuttgarter Bezirksleiter Jörg Hofmann solle auf einem außerordentlichen Gewerkschaftstag für den Posten des Zweiten Vorsitzenden vorgeschlagen werden. AFP

Katalonien bittet Spanien um Hilfe

Barcelona - Das mit Finanzproblemen kämpfende Katalonien hat den spanischen Staat um Finanzhilfe in Höhe von 5,0 Milliarden Euro gebeten. Dies gab die Regierung der wirtschaftsstärksten Region in Spanien am Dienstag in Barcelona bekannt. Spanien hatte einen Fonds von 18 Milliarden Euro geschaffen, der einzelne Regionen des Landes vor einem Bankrott bewahren soll. Die Regionen Valencia und Murcia hatten ebenfalls angekündigt, dass sie Hilfen benötigen. dpa

HKX erhöht die Preise

Köln/Hamburg - Einen Monat nach dem Start seiner Züge hat der private Bahnbetreiber Hamburg-Köln-Express (HKX) eine Preiserhöhung angekündigt. Das Ticket werde „deutlich“ teurer, wenn zum Zeitpunkt der Buchung nur noch wenige Plätze in einem Zug frei seien, teilte das Unternehmen in Köln mit. Wann die Preiserhöhung kommen soll, ist noch unklar. Bei geringer Auslastung werde aber der Tarif von fünf Cent pro Kilometer beibehalten. HKX hat Ende Juli mit Kampfpreisen ab 20 Euro die ersten Züge auf die Strecke geschickt. dapd

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