NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

WestLB-Nachfolger macht Verluste



Düsseldorf - Die einst größte deutsche Landesbank WestLB hat einen Berg von Schulden hinterlassen. Die Portigon AG, der Rechtsnachfolger der zerschlagenen WestLB, verbuchte im ersten Halbjahr einen Verlust von 343 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Grund dafür seien erhebliche Belastungen durch den Umbau nach dem Aus der WestLB zum 1. Juli, erklärte Portigon. Die WestLB war durch Fehlspekulationen und Skandale im Zuge der Finanzkrise von 2008 in Schwierigkeiten gekommen und letztlich auf Druck der Europäischen Union zerschlagen worden. dapd

China verkauft mehr Smartphones

San Francisco - In China werden in diesem Jahr erstmals mehr Smartphones verkauft werden als in den USA. Die US-Marktforschungsfirma IDC teilte am Donnerstag mit, sie rechne mit einem Marktanteil von 26,5 Prozent in China und 17,8 Prozent in den USA. Als Wachstumstreiber in China und weltweit sieht IDC vor allem die sinkenden Preise: Geräte unter 200 Dollar (160 Euro) verkauften sich in China besonders gut. Auch der Trend zu schnelleren Mobilfunknetzen helfe beim Verkauf neuer Smartphones. Dass die USA nicht mehr der größte Markt seien, bedeute allerdings nicht, dass der Verkauf von Smartphones dort stagniere. AFP

Viel mehr Beschwerden über Banken Berlin - So viele Kunden wie nie haben sich im vergangenen Jahr bei der Schlichtungsstelle der privaten Banken über ihr Geldinstitut beschwert. Die Zahl der Beschwerden sei „sprunghaft“ auf 8268 Beschwerden gestiegen, teilte der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Donnerstag in Berlin mit. Allerdings sei dies vor allem darauf zurückzuführen, dass Ende 2011 eine 2001 erlassene Übergangsregelung im Verjährungsrecht endete und viele Kunden – meist vertreten durch Anwälte – noch alte Forderungen gegen die Banken in das Beschwerdeverfahren einbrachten, um so die Verjährung zu hemmen. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben