NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Spaniens Banken brauchen weniger

Madrid - Die spanischen Banken werden nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Luis de Guindos das 100 Milliarden Euro schwere Hilfspaket nicht vollständig benötigen. Ein Notkredit über fünf Milliarden Euro für die Bankia könnte nach Angaben von De Guindos noch am späten Montag verkündet werden. Außerdem baten zwei Regionen um Hilfe von der Zentralregierung: Katalonien benötigt ebenfalls fünf Milliarden Euro aus Madrid, Andalusien eine Milliarde, wie die Zeitung „El País“ berichtete. dapd



Zwei Interessenten für P+S-Werften

Rostock - Die Rostocker Werft Tamsen Maritim hat Interesse an der Übernahme der Peene-Werft in Wolgast angemeldet. Aus gut unterrichteten Kreisen hieß es, Tamsen wolle den Marine-Schiffbau und Marine-Reparatur übernehmen, die beide in Wolgast beheimatet sind. Tamsen Maritim wollte auf Anfrage keine Stellung nehmen. Nach einem Bericht des „Handelsblatts“ ist zudem der arabische Schiffbauer Abu Dhabi Mar (ADM) an einer Übernahme beider Standorte in Stralsund und Wolgast interessiert. Die P+S-Werften hatten vergangene Woche Insolvenz angemeldet. Rund 1800 Arbeitsplätze sind in Gefahr. dpa

Eine Viertelstunde Blackout

Bonn - Im vergangenen Jahr sind Privathaushalte und Firmen im Schnitt eine Viertelstunde lang nicht mit Strom versorgt worden. Wie die Bundesnetzagentur am Montag in Bonn mitteilte, betrug die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung 15,31 Minuten. Damit liegt der Wert 41 Sekunden über dem von 2010 und deutlich unter dem Mittel der Jahre 2006 bis 2010, das 17,44 Minuten betrug. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland einen Spitzenplatz. dapd

Weniger Geld für E-Mobilität

Berlin - Statt einer Milliarde Euro stehen bis 2013 höchstens 650 Millionen Euro staatliche Hilfen für die Erforschung der Elektromobilität zur Verfügung. Das geht aus zwei Antworten des Bundesfinanz- und des Forschungsministeriums an den SPD-Abgeordneten Klaus Hagemann hervor. Bei der Energieforschung, etwa zur Speicherung von überschüssigem Windstrom, könnte statt der bis 2014 geplanten 3,5 Milliarden Euro ebenfalls deutlich weniger Geld zur Verfügung stehen. Hauptgrund sind zu geringe Einnahmen aus dem Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten. dpa

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